Foto: Eric_Isselée - Fotolia.com

Foto: Eric_Isselée – Fotolia.com

Fast jeden Tag begegnen einem Hunde, ob kleine oder große, ruhige oder zappelige, brave und unartige, so häufig das man denkt alles über sie zu wissen. Doch welche Gerüchte oder Sagen über Hunde stimmen wirklich? Ist ein Hundejahr gleich 7 Menschenjahren, oder wedelt der Hund wirklich nur mit dem Schwanz wenn er sich freut? Die 5 größten Hundemythen finden sie hier:

1. Hunde, die bellen, beißen nicht
Nun ja, zumindest wollen sie das meist nicht unbedingt. Das Sprichwort bezieht sich auf die Beobachtung, dass Hundeartige durch aggressive Kommunikation grundsätzlich versuchen Ernstkämpfe zu vermeiden. Einen Ernstkampf erkennt man nämlich daran, dass die Beteiligten häufig sofort übereinander herfallen, ohne sich zuvor gegenseitig zu drohen. Wenn ein Hund „aggressiv“ zu bellen scheint, warnt er den Angebellten, Abstand zu halten, sich zurückzuziehen. Verhält sich der Angebellte entsprechend, beißt ein bellender Hund tatsächlich nicht. Wer jedoch nicht auf die Warnung des Hundes hört, muss sehr wohl damit rechnen, gebissen zu werden.

2. Wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt, freut er sich
Hunde wedeln nicht immer vor Freude, sondern häufig auch aus purer Aufregung. Ob sich diese Erregung für den Hund angenehm oder unangenehm anfühlt, verrät das Wedeln als solches nicht. Das lässt sich nur aus der jeweiligen Situation ableiten und daraus wie gewedelt wird. Wenn, wie man so schön sagt, der Schwanz schon mit dem Hund wedelt, das Wedeln also locker und entspannt ist, freut sich der Hund wirklich. Wirkt das Wedeln hingegen steif, zeigt ein Hund dabei Beschwichtigungsgesten oder imponiert er, ist Freude nicht wirklich im Spiel.

3. Um einen Hund „artgerecht“ zu bestrafen, hebt man ihn am Nackenfell hoch und schüttelt ihn
Auf gar keinen Fall! Der sogenannte „Nackenschüttler“ wird bei Hunden bzw. Wölfen allein zum Totschütteln von Beute eingesetzt – taucht er in einem anderen Zusammenhang auf, dann spielen die Tiere oder sie kämpfen gerade um Leben und Tod. Wer seinen Hund im Nacken schüttelt, gibt ihm also zu verstehen, dass er ihn jetzt und sofort töten will. Da der Hund das Ganze aber selbstverständlich überlebt, verhilft ihm der Nackenschüttler in manchen Fällen sogar zu einer sehr gefährlichen Erkenntnis über seinen Besitzer: Denn wenn dieser es nicht schafft, ihn totzuschütteln, muss er ein Schwächling sein. Bello also besser niemals schütteln!

Pages: 1 2

Leave a reply

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.