Was bei einer Katze?

Nun lässt sich bei einem Hund schneller und leichter feststellen, ob ein Tier entlaufen ist, als bei einer Katze. Oft erkennt man nicht ob es sich lediglich um eine kurzzeitig verirrte Freigängerkatze handelt oder um einen tatsächlich entlaufenen Stubentiger. In der Regel haben Freigängerkatzen ihr festes Revier, sollte ein und dieselbe Katze also öfter mal bei Ihnen vorbei schneien, ist dies noch lange kein Hinweis darauf, dass sie hier ein herrenloses Tier vor sich haben. Sollten sie beispielsweise auf ihrer Terrasse oder in ihrem Garten kleine Leckerlies für streunende Vierbeiner bereithalten, sind wieder kehrende Besuche wohl eher der Nahrungsversorgung, denn der Heimatlosigkeit geschuldet. Dennoch können Sie auch hier, wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, nachschauen ob die Katze einen Chip im Ohr oder ein Adresshalsband dabei hat. Zum Auslesen des Chips können Sie jeden Tierarzt aufsuchen, im Falle einer gefundenen Katze ist das Auslesen kostenfrei. Genau wie bei Katzen gilt jedoch auch bei Hunden, einfach behalten ist illegal. Wenn Sich der Besitzer des Tieres nicht meldet müssen Sie auch bei Katzen Ordnungsamt oder Polizei benachrichtigen und den Fund melden. Andernfalls machen Sie sich der Fundunterschlagung strafbar.

Streunenden Tieren helfen

Lassen Sie bei Katzen vor allem das richtige Fingerspitzengefühl erkennen, bevor sie das Tier zum Tierarzt schleppen, ein einmaliger Besuch reicht nicht aus. Anders verhält es sich bei verletzten Katzen. Hier sollten Sie unbedingt die Behörden informieren. Kranken oder verletzten Tieren sollte sich nur ausgebildetes Personal in entsprechender Schutzkleidung nähern. Handeln Sie hier nicht leichtfertig. Generell gibt es in Deutschland aber eine Vielzahl herrenloser Wildkatzen. Deshalb ist Ihre Mithilfe erwünscht, wenn es darum geht heimatlosen Tieren eine neue Heimat zu schenken. Gerade wild lebende Hunde können schnell zu einer Gefahr für sich selbst und andere werden. Informieren Sie deshalb bei solchen Vorkommnissen immer die offiziellen Stellen. So helfen Sie Mensch und Tier.

Herzlich,

Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

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