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Mit ihrem fröhlichen Gezwitscher und lebhaften Wesen sind farbenprächtige Ziervögel einfach unwiderstehlich. Hier stellen wir Ihnen ein paar illustre Vertreter aus der lautstarken Truppe vor.

Vögel gewinnen als amüsante Hausgenossen mehr und mehr an Bedeutung. Nach Angaben des Industrieverbandes Heimtierbedarf leben mittlerweile rund 3,5 Millionen Ziervögel in deutschen Haushalten. Kein Wunder, schließlich bringen sie ganz schön viel Leben in die eigenen vier Wände.

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Kanarienvögel – „Carusos“ mit Charme

Bei den sogenannten „Gesangskanarien“ ist  das Liedrepertoire geradezu hitverdächtig. Besonders die Hähne erschaffen in ihren Liedern imposante Melodien-Welten. Und im Freiflug sausen die vitalen Kerlchen nur so durchs Zimmer.

Wer übrigens glaubt, dass der „Harzer Edelroller“ eine Käsesorte ist, liegt völlig falsch: Es handelt sich um eine spezielle Kanarienvogel-Rasse aus dem Harz, die gezielt auf ihren tollen Gesang hin gezüchtet wird.

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Zebrafinken – Klein & lebhaft

Neben Kanarienvögeln haben die kleinen Prachtfinken ihre treue Fangemeinde. Wer sich für Zebrafinken als Hausgenossen entscheidet, legt keinen besonderen Wert auf handzahme Vögel.

Die lebenslustigen Tiere sind am liebsten unter sich und Menschen gegenüber sehr zurückhaltend. Werden sie richtig gepflegt, genießt aber auch der Besitzer von Finkenvögeln ein gewisses Maß an Zutraulichkeit. Bei diesen lebhaften Vögeln kommt natürlich kaum Langeweile auf und für gute Laune sorgen sie nebenbei auch.

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Papageien – gesellige Intelligenzbolzen

Diese Vögel haben Menschen schon immer durch ihre Farbenpracht fasziniert. Papageien sind gesellig lebende Tiere, die sich eng an Artgenossen oder den Menschen anschließen. Neben Raben und Beos zählen sie zu den Intelligenzbolzen in der Vogelwelt. Und sie sind wahre Entdeckernaturen: Mit Schnabel und Zunge wird so ziemlich alles Neue genauestens unter die Lupe genommen.

Mit Papageien zu leben macht zwar viel Arbeit, aber auch einfach großen Spaß.

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Sittiche – verspielt und putzmunter

Sittiche sind kleine Papageien. Wie ihre großen Vertreter zeichnen sie sich durch einen verspielten Charakter- und ebenfalls angeborene Neugierde aus. Das macht sie zu begehrten Wohnungsvögeln. Neben Nymphensittichen sind natürlich Wellensittiche am bekanntesten. Es gibt aber noch weitaus mehr Sitticharten mit den unterschiedlichsten Farbeinschlägen.

Wie alle Papageien können auch Sittiche menschliche Sprache nachahmen. Aber so unterhaltsam das für Menschen sein mag: Die Tiere machen das, wenn sie alleine gehalten werden und der Mensch als Ersatzpartner wahrgenommen wird. Wem wirklich daran gelegen ist, seinem Ziervogel ein schönes Leben zu bereiten, kommt um die Anschaffung eines Zweitvogels nicht herum.

Immer zu zweit halten

Ziervögel sind gesellige Tiere, die in ihrer natürlichen Umgebung im Schwarm leben. Daher sollte man sie mindestens als Pärchen halten. Fehlende soziale Kontakte und Vereinsamung führen zu Verhaltensstörungen und Frust bei den Tieren. Eine „Einzelhaft“ sollte man diesen fröhlichen Zeitgenossen einfach nicht antun.

Regelmäßiger Freiflug

Zudem ist regelmäßiger Freiflug angezeigt. Zuvor empfiehlt sich ein Wohnungscheck: Spalten hinter Schrankwänden und mit Wasser gefüllte Gefäße wie Vasen bergen Gefahren. Man sollte seine gefiederten Freunde also immer im Auge behalten – besonders Zebrafinken wegen ihrer kleinen Körper.

Und: Je größer der Käfig, desto besser. Eine sehr viel artgerechtere Haltung der munteren Gesellen bieten Vogelvolieren, die den Tieren mehr Platz zum Fliegen als kleine Käfige bieten. Mit der passenden Gestaltung der Voliere holt man sich auch gleich noch eine ganz besondere Atmosphäre ins Haus oder in den Garten.

Ein Kommentar

  • Kelly sagte: am 25. March 2012

    mein welli ist noch kein einziges mal frei geflogen. weil er nicht handzahm ist. wie bekomme ich ihn dazu auf meine hand zu kommen

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