Katzenklo-farbfilm
Katzen sind von selber schon sehr reinliche Tiere. Tägliches Fellputzen ist Routine und wenn sie nicht von psychischen Schäden belastet sind machen Katzen ihr Geschäft auch meist fern ab von Schlaf – und Entspannungsplätzen. Beim Einzug in ein neues Zuhause brauchen viele Katzenwelpen dennoch ein wenig Nachhilfe in Sachen Stubenreinheit.

Das Streu vom Züchter mitnehmen

Ist die Umgebung ruhig und stressfrei, begeben sich junge Katzen recht schnell auf Entdeckungstour. Am besten ist, neben dem Klo Posten zu beziehen und die Schüssel interessant zu machen: Sie können leise darin scharren und ein paar Körnchen Streu hopsen lassen. So, als krabbele eine Maus darin herum. Auch ein Spielzeug kann helfen, das Jungtier in die Nähe der Toilette zu locken. Bitte nicht die Katze einfach so Hineinsetzten und zwanghaft versuchen es in der Schale zu behalten, Angstgefühle könnten mit dem Katzenklo verbunden werden.

Am besten ist es in einem Zimmer das vorerst offene Katzenklo, also nur das Becken mit dem Streu, geschützt, doch unübersehbar plaziert. Empfehlenswert ist, vom Züchter ein Tütchen mit verbrauchter Streu mitzunehmen und damit das Klo daheim zu „garnieren“. So verrät der Geruch dem kleinen Tier, was am stillen Örtchen Sache ist.
Das Katzenklo „zum Leben erwecken“

Der Trick der Katzenmütter
Katzenmütter animieren ihre Welpen sich zu lösen, indem sie ihnen mit der Zunge leicht den Po massieren. Versteht eine kleine Katze trotz aller Tricks nicht, wozu die tolle Schüssel mit den lustigen Krümeln da ist, können die Besitzer diese Massage mit einem feuchten Tüchlein imitieren. Das ist vor allem ratsam, wenn man eine junge Katzenwaise oder ein Findelbaby aufgenommen hat oder wenn das Kätzchen zu früh, also vor der 12. Lebenswoche, von der Mutter getrennt wurde.

Der Vierbeiner wird dafür in sein Klo gesetzt. Dann wird vorsichtig massiert. Die Prozedur muss für das Kätzchen angenehm sein und sollte während der Toilettentrainingsphase in ausreichenden Abständen wiederholt werden. Vor allem nach dem Fressen, nach dem Schlafen und Schmusen sowie vor und nach dem Spielen. Manchmal auch dazwischen. Wichtig: Geht das Geschäft mal daneben, niemals schimpfen oder gar bestrafen.

Wenn gar nichts hilft
Nicht jede Katze ist schnell stubenrein. Bei manchen dauert es nur einige Tage, bei anderen können auch mehrere Wochen ins Land ziehen. Sucht die Katze sich immer wieder andere stille Örtchen außerhalb der Toilette, sollten die Besitzer unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Kann dieser nichts feststellen, hilft in den meisten Fällen der kompetente Rat eines Katzenprofis.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Lindermanns-Tierwelt Redaktion

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