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Jeder der sich einen Welpen zulegt, erhält meist eine Ernährungsempfehlung. Oft handelt es sich dabei um das Futter, welches der Hund bisher zu sich genommen hat. Aber das heißt nicht, dass man genau diese Variante nehmen muss.

Wir möchten euch heute einen kleinen Einblick in die Welt der Hundeernährung geben.

Trockenfutter

Das Trockenfutter ist eine sehr beliebte Form, da es den Hund mit allem versorgt was er benötigt. Es enthält viele wichtige Vitamine und Nährstoffe. Allerdings ist die enthaltene Feuchtigkeit sehr gering (meist nur 3-12 %). Beim Trockenfutter wird das Verdauungssystem des Hundes weniger stark beansprucht. Daher spricht man auch davon das Trockenfutter darmfreundlich ist.
Ein wichtiger positiver Effekt ist die natürliche Zahnreinigung, die durch die Festigkeit des Futters zustande kommt.
Wer Trockenfutter verfüttert, sollte jedoch immer Wasser zur Verfügung stellen.

Nassfutter

Meist bevorzugen Hunde auch diese Variante wegen der Konsistenz und dem Geruch.
Der große Unterschied zum Trockenfutter ist der viel höhere Wassergehalt, der bei Nassfutter meist ca. 70 % beträgt. Dies wiederrum hat positive Auswirkungen auf den Flüssigkeitshaushalt Ihres Hundes. Vor allem für Hunde, die wenig trinken, kann das Nassfutter sehr hilfreich sein, da diese somit automatisch mehr Flüssigkeit aufnehmen.
Im Gegensatz zum Trockenfutter benötigt das Nassfutter eine längere Zeit um verdaut zu werden.
Der Nachteil des Nassfutters im Sommer ist die Haltbarkeit, welche durch die Wärme gesenkt wird.

B.A.R.F.

Die Abkürzung B.A.R.F. steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Das Konzept dieser Variante orientiert sich an den Fressgewohnheiten von den Vorfahren des Hundes, dem Wolf. Somit bekommt der Hund in diesem Fall rohes Fleisch mit gegartem oder püriertem Gemüse oder mit Obst gefüttert. Ab und an wird als Kohlenhydratlieferant Kartoffeln oder Reis hinzugefügt. Bei dieser Ernährung ist es auch wichtig Mineralstoffe, Vitamine und Öle hinzuzufügen. Beim Öl ist zu beachten immer mal wieder ein anderes zu verwenden, Bsp. Lachsöl oder Diestelöl.
Zu dieser Variante lässt sich noch sagen, dass sie sehr Zeitaufwändig ist, da alle Portionen durchdacht serviert werden müssen.

Was für Ihren Vierbeiner am besten ist, kann Ihnen Ihr behandelnder Tierarzt besser sagen.
Die Verträglichkeit des Futters lässt sich jedoch schon am Fell, an der Haut und am Kot erkennen.
Ist das Fell glänzend, die Haut ohne viele Schuppen, riecht angenehm und der Kot ist fest und in einer normalen Menge? Dann verträgt Ihr Hund die derzeitige Ernährung.

In wie weit der Nahrungsbedarf Ihres Hundes aussieht, ist stets vom Alter und der Aktivität der Fellnase abhängig.

Herzlichst,
Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

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