Auch ein kleiner Hamster will Bewegung haben.

Auch ein kleiner Hamster will Bewegung haben.

Was fällt einem zu einem ermüdenden, monotonen Job ein? Ein Hamsterrad, genau. Da klettert man morgens rein, schafft sein Pensum wie ein Irrer, und abends ist man zwar geschlaucht, die Volkswirtschaft jedoch einstweilen gerettet. Wir sagen: Arbeiter und Bürohengste, klaget nicht! Denn jeder hat sein Rädlein zu tragen. Aber achtet sehr darauf, dass euer Hamsterrad höchsten Anforderungen an Ergonomie, Ergometrie und Arbeitsrecht entspricht! Das gilt übrigens auch für den Hamster.

Vorweg sei gesagt, dass ein Hamsterrad weder einen großen, abwechslungsreichen Käfig ersetzt noch das alleinige Betätigungsfeld eines aus der Familie der Wühler und Sortierer stammenden Lebenswesens sein darf. Konkret sollte man es als Hamster daher unbedingt vermeiden, mehr als 23 Stunden in einem solchem Rad zu stecken, denn das nutzt nicht nur den Bewegungsapparat ab, sondern schadet auch dem Karma – frühzeitige Alterung, Gelenkschäden, Wirbelsäulenverkrümmung oder eine allgemein miese Einstellung zu diesem und jenem könnten die Folgen sein.

Gleichwohl: Was ein echter Hamster ist, der darf und will sich durchaus gerne in die Laufmühle begeben, denn auf diese Weise baut man ja auch Stress ab und kriegt wieder Lust auf Sex. Von daher gilt: Hamster brauchen Hamsterräder von caruzoo.de, solange sie nicht als Frühstückchen von RTL zu den Promis in den Dschungel geschickt werden! Da kann er dann flitzen, trainieren und Schweiß absorbieren so lange, bis die Bude qualmt, und ständig gegen die Wand rennen tut er auch nicht, was ohne Hamsterrad durchaus zu befürchten wäre.

Der ideale Durchmesser für ein Hamsterrad beträgt 30 cm, für besonders große Exemplare zwei Meter zehn und mehr. Es sollte auf einer Seite völlig geschlossen sein, damit der Hamster nicht versehentlich heraus plumpst, nicht mal bei wilden Streiks. Gitter sind unerwünscht, das weckt polizeistaatliche Assoziationen, wohingegen der Zugang komplett offen und barrierefrei sein sollte. Letzteres entspricht auch mindestens 217 EU-Verordnungen.

Abgesehen davon sollte das Hamsterrad keine Sprossen haben, worin man sich verfangen kann, d. h. auch keine Karrieresprossen, die in so einer Einrichtung überhaupt keinen Sinn ergeben. Was der Hamsterrad-Benutzer jedoch dringend braucht, ist Struktur! Zum Beispiel in Form von Sprossenabständen, die maximal 3 cm betragen, oder in Form von regelmäßigen Rillen, die für einen ruhigen und gleichmäßigen Gang sorgen. Daher auch die Redewendung: Mann, der Müller hat aber heute wieder einen Lauf!

Ein hoch qualitatives Hamsterrad ist zudem stoßresistent, schallgedämpft und nörgelfest. Es hat eigene Beine, auf denen es fest und sicher steht wie eine deutsche Eiche im gegnerischen Strafraum, und das verdammte Kugellager strotzt nur so vor Qualität und Zuversicht. So läuft die Sache dann rund, nichts und niemand eiert rum, und die Materialbeschaffenheit aus Holz mit urinabweisender Lackierung sowie aus ungiftigem, splitterfreiem Plastik oder Metall hält länger als jede Festanstellung.

Da kann man nur noch sagen: Ihr Hamster aller Länder, vereinigt euch! Und kauft hier und jetzt euer ganz persönliches Hamsterrad at it’s best.

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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