Foto: JcJg Photography - Fotolia.com

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Die kalte Jahreszeit kam jetzt doch mit großen Schritten. Wo wir Menschen die Möglichkeiten der Kleidung voll ausschöpfen, uns mit Mantel, Handschuhen, Mütze und Schal durch die frostigen Temperaturen manövrieren können, da bleibt den den Katzen nur Ihr Fell. Wie kommen die Katzen gut durch den Winter?

Bei den kommenden Minusgraden möchte jeder Tierhalter seine Vierbeiner natürlich vor dem Frost schützen. Während Hundebesitzer Ihren Vierbeiner durch gezielte Pfotenpflege, Hundeschuhen oder Hundemäntel vor der Kälte schützen können, wissen Katzenhalter oft weniger die guten Tipps zum Warmhalten. Hier ein paar „heiße“ Tipps für die kalte Jahreszeit.

Klamotten für die Katze?
Nein, die benötigen Sie bei Katzen zum Glück nicht. Mit Ausnahme spezieller Rassen, wie beispielsweise die Sphynx Katzen, sind Katzen durch ihre Unterwolle schon gut isoliert. Zusätzlich stellen sich bei starker Kälte die einzelnen Haare so auf, dass sich eine gewisse Schutzschicht um den Körper bildet – ganz ähnlich wie der Zwiebeleffekt, wenn wir mehrere Schichten übereinander tragen. Für eine gewisse Zeit kommen viele Katzen also auch von allein ganz gut mit winterlichen Temperaturen klar.

„Frostschutz“ unnötig
Da sich Freigängerkatzen hauptsächlich auf natürlichem Untergrund bewegen, ist die Gefahr, mit Streusalz in Kontakt zu kommen, ist für Katzen deutlich geringer als für Hunde. Läuft Ihre Katze allerdings häufiger über Streusalz, sollten Sie ihr sanft mit einem kleinen feuchten Tuch die Pfoten abreiben. Kleiner Trick für Kratzbürstenbesitzer: Überzeugen Sie Ihre Katze sofort nach dem Reinkommen zu dem Spiel auf einem großen Handtuch. So reibt sich das Salz ab und das Handtuch wandert anschließend einfach in die Wäsche. Für Ihr eigenes Grundstück wählen Sie am besten ein natürliches, ungiftiges Streuprodukt.

Besonderer Pfotenschutz in Form von Cremes oder Fetten ist in der Regel nicht nötig. Und: Auf dem Markt erhältliche Produkte sollten, wenn es denn sein muss, sehr genau auf Katzenverträglichkeit geprüft werden. Der Grund: Katzen putzen sich von Hause aus schon sehr intensiv – eben auch an den Pfoten. Soll heißen: die letztendlich nur gut gemeinte Pfotenpflege-Salbe wird schnell ihren Weg in den Magen ihres Stubentigers finden.

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