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Transportmöglichkeiten für  Bello & Co., Foto: drucki92-Fotolia.com

Haben Sie schon mal einen Hund beim Ticketkauf am Service-Point der Deutschen Bahn gesehen? Oder einen Kater, der mit der U-Bahn zu seinen Kumpels fährt, um anschließend im Internet heiße Miezen zu bewundern? Mon Dieu, wir auch nicht. Und was lernen wir daraus? Folgendes: Haustiere gehen zwar gerne auf Reisen, naturgemäß jedoch eher zu Fuß. Bei längeren Strecken heißt es daher für alle Halter: Ab in die Box, mein vierbeiniger Freund!

Wie jedes Säugetier machen auch Hunde und Katzen gerne einen Ausflug. Frische Luft schnuppern, neuartige Snacks futtern, fremde Postboten anknurren – o ja, das macht allen Beteiligten riesen Spaß. Oft ist es aber so, dass Hund und Katze gar nicht wissen, dass Sie sie mit zum Ballermann nehmen wollen, und statt dessen denkt das Tier bei sich: Ey Alter, das ist bestimmt nur ein böser Trick, um mich zum Tierarzt zu bringen, der mir mit seinem schlechten Atem tief in den Mund guckt und mir frech an die Tentakeln grabscht!

Apropos, haben Sie was bemerkt? Die Begründung der Notwendigkeit zur Anschaffung geeigneter Transportboxen für Hunde und Katzen von – nehmen wir ein x-beliebiges Beispiel – caruzoo.de haben wir glatt übersprungen. Und warum? Weil allen klar sein dürfte, dass jeder Halter, der erstens ein Auto und zwotens ein Auto mit Bremsen hat, so etwas braucht. Oder müssen wir hier ernsthaft auf komplette Begriffsstutzen Rücksicht nehmen? Aus nämlichem Grunde weigern wir uns außerdem, auf die Vorzüge der stabilen Beschaffenheit einer solchen Box näher einzugehen.

Zurück zum Thema. Also, passen Sie auf: Nicht jeder Hund passt in jede Box! Es ist wichtig, z. B. einen Bernhardiner nicht in so etwas hinein zu quetschen, denn davon bekommt er Platzangst und denkt schlecht von Ihnen. Ebenso schlecht ist es aber auch, einen großen Hund einfach so hinten in den Kofferraum zu sperren. Böses Herrchen, pfui! Denn dort ist es sehr dunkel, das Tier nicht gesichert, da schlackert es und schlottert es, und im schlimmsten Fall zerfällt es in seine Einzelteile. Wer will das schon? Machen aber welche, sonst würden wir es ja hier nicht hinschreiben. Ebenso wie die Unart, einen Hund auf den Fußboden zwischen Vordersitz und Rückbank zu bugsieren. Sonst geht’s euch aber gut, Ihr Möchtegern-Fifi-Freunde?!

Jetzt noch mal in aller Ruhe: Hunde gehören – und zwar angeleint! – entweder auf die Rückbank oder hinten in den Kombi, beides fein säuberlich durch ein passendes Trenngitter voneinander getrennt. Trennwände, Trenngitter, hier kaufen, bitteschön! Katzen wiederum packt man in die bereits angesprochene Kunststoff-Transportbox oder in eine bequeme Katzen-Tragetasche, in letzteres vor allem die Kleinen, Naiven und Unbedarften. Und wie schon bei Hunden gilt auch hier: Nicht stopfen! Nicht drängeln! Bei längeren Reisen zwischendurch Pipi-Pausen einlegen, Würstchen essen, Beine vertreten, gute Laune verbreiten! Und immer schön lääääääächeln!

Noch eine letzte Sache. Liebe Voll-Horste unter den Hunde- und Katzen-Besitzern: Tiere lässt man grundsätzlich im Hochsommer nicht alleine im Auto zurück, weder für einen langen Badetag noch für einen kurzen Burger. Denn drinnen im Auto wird’s in kürzester Zeit rasend schnell heiß – so heiß, dass es schon manchem Menschen dermaßen die Gehirnflüssigkeit verdampft hat, dass er auf die unsinnige Idee kam, sein ach so geliebtes Tier mal „ganz kurz“ alleine zu lassen. Haben wir es jetzt alle verstanden? Ganz bestimmt. Wenn nicht, sagen Sie uns einfach bescheid! Unser Moskau-Inkasso-Erklärungsteam bringt es Ihnen gerne noch mal ganz persönlich bei. Allen anderen Hunde- und Katzenbesitzern sei versichert: Wir lieben euch, und Ihr seid super!

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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