Wann ist Hundebekleidung sinnvoll? Foto: Photomic, Fotolia

 

Erinnern Sie sich? Damals, in den 70er, stolzierten ältere Grazien mit lila Kunsthaarperücken durch die Gegend. Sie trugen einen Nerz um den Hals und ließen sich von ondulierten rosa Pudeln mit selbst gestrickten Söckchen an der Leine ziehen, und man dachte nicht ganz zu Unrecht: Wie schrill ist das denn? Dabei ist Hundebekleidung grundsätzlich gar nicht so verkehrt. Es kommt nur auf das richtige Material und die passende Gelegenheit an.

 Kein Zweifel: Bello hat ein Fell, und das schützt ihn effektiv vor den Widrigkeiten des Wetters. Allerdings ist der moderne Hund von heute in gewisser Weise auch ein Weichei: er lebt überwiegend in beheizten Wohnungen, darf seinen Popo nicht selten am gemütlichen Kaminfeuer erwärmen und weiß gar nicht mehr, wie hart das Leben sein kann. Das wiederum macht ihn anfällig für Erkältungen, gerade bei Minusgraden oder Dauerregen – erst recht, wenn er regelmäßig zum Hundefriseur seines Vertrauens geht oder Herrchen noch nie bei caruzoo.de war, um sich mit allem notwendigen Winter-Equipment einzudecken.

Daher gilt: Unter widrigen Wetter-Umständen ist Hundebekleidung total okay! Besonders für die kleinen dürren Tierchen, die mit wenig Fett auf den Rippen und dem eher lauten Mundwerk. Dabei ist jedoch sehr auf die Bequemlichkeit zu achten: Ein Mantel beispielsweise sollte sich leicht an- ausziehen lassen, und bequem sollte er auch sein. Bei Hundepullovern wiederum sollten Sie unbedingt auf einen elastischen Einsatz am Bauch geachtet werden – Männer kennen das und wissen es zu schätzen.

Generell weist die Bello Couture eine große Vielzahl unterschiedlicher Bekleidungsstücke in allen Farben, Formen und Materialarten auf. Das Spektrum reicht von – wie bereits erwähnt – Mänteln und Pullovern über T-Shirts bis hin zu Bademänteln für entspannte Stunden in lockerer Atmosphäre. Fehlen nur noch die Hundesauna und der Hundecocktail.

Im Übrigen sind besonders bei eisigen Temperaturen Hundeschuhe bzw. Hundesocken äußerst praktisch. Denn wie bei einer Frau steigt die Kälte beim Hund langsam von den Füßen langsam nach oben, das ist anatomisch, und da können ein paar wärmende Fußschützer wahre Wunder bewirken.

Kommen wir nun zu dem für die Dame von Welt besonders wichtigen Teil: Design. Tatsächlich genügt moderne Hundebekleidung nicht nur funktionalen, sondern auch ästhetischen Aspekten. Das heißt, Frau muss sich des Überziehers ihre Vierbeiners nicht schämen, und nicht selten stellt Bellos Kleid die modebewusste Grazie vor ganz neue Herausforderungen: Mein Gott, welcher Mantel passt denn nun zu dem todschicken Pullover meines Hundes? Jede Zeit hat ihre ureigenen Probleme und Herausforderungen.

Gleichwohl gilt auch hier: Form follows function. Mit anderen Worten: Praktikabilität rules, baby! Gut bewährt haben sich dabei Materialien wie Neopren oder Softshell: Langjährig von Menschen erprobt, sind sie ebenso robust wie leicht abwaschbar. Selbiges gilt für Nylon und Polyester. Andere Kleidungsstücke wiederum werden mit Fleece versehen – ein kuscheliges Zeug, von dessen Weichheit jeder Hund schwärmt. Die ganz Raffinierten wählen indes eine Kombination aus unterschiedlichen Materialien, z. B. Hundemäntel aus pflegeleichtem Polyester außen und wattierter Baumwolle innen – das beste aus zwei Welten. Wer da noch friert, ist selber schuld!

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

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