Foto: Anna Auerbach - Fotolia.com

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Wenn wir Menschen an den Winter denken, verbinden wir diesen automatisch mit Schnee. Als Kind können sich die meisten Menschen noch am stärksten für Schnee begeistern und mit zunehmenden Alter, sinkt diese Begeisterung.
Hunde interessieren sich nicht für den Schnee. Aber das Herrchen oder das Frauchen sollte es. Nicht von wegen „Ich mag Schnee“, sondern im Sinne von, „Welche Gefahren existieren für meinen Hund bei Schnee?“. Er ist zwar schön anzuschauen und wirkt sehr friedlich, aber er birgt für jeden Hund gewisse kleine Risiken.

Diese decken wir heute für Euch auf.

Gefahr für die Pfoten

Im Winter kommt das gute Streusalz, der Sand oder Split zum Einsatz, welches seinen Zweck für den Menschen gut erfüllt. Für den Hund ist es jedoch ein Problem. Unsere Vierbeiner laufen nicht wie wir Menschen mit Schuhen herum, sondern auf ihren vier Pfoten, die alle weiche Ballen aufweisen. Das Salz und der Split greifen genau diese Pfoten an und bei bereits vorhandenen Verletzungen oder Schrammen, kann es vorkommen, dass der Hund Schmerzen in Form eines Brennens erleidet oder die Wunde durch den Split vergrößert wird.

Sie können Ihrem Liebling helfen indem Sie vor jedem Spaziergang seine empfindlichen Pfoten mit ein bisschen Melkfett oder Vaseline einfetten. Die Vaseline bzw. das Melkfett dichtet förmlich die kleinen Risse oder Schrammen im Pfotenballen ab und sorgt somit für einen angenehmeren Spaziergang. Eine andere Alternative sind sogenannte Hundeschuhe, die es Ihnen und Ihrem Tier ermöglicht einen schönen Spaziergang zu genießen.
Sollten Sie einen langhaarigen Hund halten, so empfehlen wir Ihnen das Fell zwischen den Zehen relativ kurz zu halten um zu verhindern, dass sich dort Streusalz, Eis oder sonstiges festsetzt.

Gefahr für Leib und Leben

Die meisten Spaziergänge im Winter finden im Dunkeln statt. Die Sichtverhältnisse sind im Dunkeln stark beeinträchtigt, weswegen wir Ihnen raten ihrem Vierbeiner eines der vielen Reflektoren Artikel anzuschaffen. Mit einem leuchtenden Halsband, einem Anhänger oder einer Weste, sorgen Sie dafür, dass es anderen Verkehrsteilnehmern leichter fällt Ihren Hund wahrzunehmen.
Bei Ihren Spaziergängen sollten Sie auch versuchen Ihren Hund nicht über vereiste Stellen laufen zu lassen, da er genau wie sie dort böse wegrutschen könnte. Daher stets achtsam und vorsichtig im Winter sein.

Erkrankung vermeiden

Unsere geliebten Fellnasen können sich genau so schnell wie wir erkälten. Vor allem Hunderassen mit kurzem Fell fangen sich öfter in der kalten Jahreszeit eine Erkältung ein.
Meist kann man hier bereits vorbeugen in dem man seinem Liebling einen Hundepullover oder einen Hundemantel mit Fütterung, die je von der Felllänge des Hundes abhängt, kauft.

Einige Vierbeiner probieren auch gerne hin und wieder mal den Schnee. Dies sollten Sie bestmöglichst vermeiden, da die Kälte des Schnees sowohl für den Magen als auch für die Mandel Ihres Tieres nicht gut ist.
Da viele Hunde gerne auch mal ein Bad im See, Kanal oder Teich vollziehen, sollten Sie im Winter darauf achten, dass Sie genau dies verhindern. Durch das nasse Fell bei den niedrigen Temperaturen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkältung sehr hoch.
Daher immer ein gutes Auge auf den vierbeinigen Kameraden haben.

Wenn Sie all diese kleinen Hinweise von uns beachten, sollten Sie und Ihre geliebte Hundenase unbekümmert durch die kalte Jahreszeit kommen.

Herzlichst,
Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

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