© Alan Bruce http://goo.gl/1EpEzn

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Es ist wohl eines der ältesten Klischees unter Hundehaltern: Hund und Katze mögen sich nicht! Oder doch? Na klar Katzen gelten als stur und eigenwillig, Hunde als gehorsam und anhänglich. Scheint als treffen hier die Gegensätze aufeinander. Eine nicht ganz ernst gemeinte Analyse!

Dabei kennen wir alle aus der Praxis genug Beispiele, in denen aus Hund und Katze dicke Freunde werden. Ein friedliches Zusammenleben funktioniert oft genug. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die beiden Mitbewohner sich und ihre Gewohnheiten kennen lernen. Wer Hunde und Katzen früh zusammen aufzieht, der erhöht die Chancen auf Harmonie im eigenen Haus und findet beim nach Hause kommen gerne mal eine Szenerie vor, wie im folgenden Bild. Dabei darf Mensch nicht vergessen, ein bisschen Reibung gehört zum Alltag, bei Tieren genauso wie bei uns Menschen.

Katzen gelten als schlau, Hunde als faul? Zumindest in diesem Bild wird das gekonnt parodiert.

Katzen gelten als schlau, Hunde als faul? Zumindest in diesem Bild wird das gekonnt parodiert.

Wer darf was?

Hund und Katze haben nicht nur unterschiedliche Bedürfnisse,  manchmal sind diese grob gegensätzlich. Was die Katze darf, darf der Hund noch lange nicht. Und ja: es mag sein, dass Bello manchmal neidisch guckt, wenn der Stubentiger über Tischplatten und Regale springt, als wäre die Schwerkraft nicht existent. Vielleicht kennen sie das, wenn sie im Kino Spiderman gucken. Wer würde nicht gerne mit derartiger Eleganz durch die Luft gleiten? Ihrem Hund geht es da wahrscheinlich ähnlich. Die “Don´t try this at home” Regel kennt er allerdings nicht und während sie vor einer gläsernen Bürofront, oder an der Kante eines Hochhauses stehen und sich überlegen, dass es wahrscheinlich ganz okay ist doch nicht Spiderman zu sein, fehlt ihrem Hund diese Vernunft. Und so wird er probieren gegen seine Natur anzukämpfen und diese sackstarken Katzenmoves zu imitieren. Wie hier:

Nein, Nein! Schuster bleib bei deinen Leisten. Du bist keine Katze Hasso.

Nein, Nein! Schuster bleib bei deinen Leisten. Du bist keine Katze Hasso.

Wenn aus Feinden Freunde werden

Seien wir ehrlich, wir mögen es wenn Gegensätze aufeinander treffen. Im Kino, im Leben und auch in der Tierhaltung. Und wer zahlt schon noch Eintritt, wenn zu Hause  der beste Buddy Movie der Welt läuft? Dabei entstehen manchmal die seltensten Paare und Freundschaften. Sie erinnern sich an Laurel und Hardy. Der eine klein und dick, der andere groß und doof- na gut so stereotypisch muss es nicht ablaufen. Aber so sehr wir Hunde mögen, so sehr wissen wir, dass Katzen oftmals gerissener sind, den Schalk quasi im Nacken sitzen haben. Da ist ein dicker, großer Hund neben einer schlanken eleganten Katze dann nicht nur optisch ansprechend. Die geballte Muskelkraft des Hundes, gepaart mit der geschickten Eleganz der Katze?  Mit dieser Gang sucht niemand Stress im Viertel. Da müssen Sie schon sehr aufpassen, dass Sie noch Herr im eigenen Haus sind.

©sabianmaggy http://goo.gl/ghTAy3 Wer von euch sucht Stress?

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Wer von euch Opfern hat unseren Stoff gestreckt?

Es passt wenn es passt

In der Redaktion herum gefragt, ergibt sich doch der Eindruck, dass es mit Hund und Katze genauso oft gut geht, wie es schief läuft. In den Fällen, in denen jedoch schon im frühen Alter ein gemeinsames Leben eingerichtet wurde, geht es eigentlich immer gut aus. Gewöhnung ist alles, dass wissen wir selber nur zu gut. Und wenn es Ihnen wie uns geht, dass Sie sich nicht entscheiden können, ob sie Hund oder Katze lieber mögen, probieren Sie es ruhig mit beiden. Zum Abschluss werden wird dann noch mit dem Vorurteil aufräumen, dass Hunde Katzen körperlich überlegen sind. Von wegen!

Bleiben Sie friedlich,

Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

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