Katzen sind großartige Jäger. Erst lauern sie regungs- und lautlos in der Nähe ihrer Beute, um dann im richtigen Moment gnadenlos zuzuschlagen.

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Lasse ich meine Katze hinaus, oder nicht? Schon allein diese Frage ist schwer genug.  Während manche Katzenbesitzer ihre Tiere lieber in der Wohnung halten, geben andere ihrer Katze gerne die Freiheit um streunern zu gehen. Für die Besitzer von Freigängerkatzen stellt sich bald die Frage: Katzenklappe Ja oder Nein?

Na klar, eine Katzenklappe bietet zunächst viele Vorteile. Sie müssen nicht ständig  lauschen, ob die Katze miauend vor der Tür steht.  Und auch wenn sie mal ein, zwei Tage nicht zu Hause sind, muss ihr Liebling nicht auf seine nächtlichen Streifzüge verzichten. Aber bald schon wird klar: Durch die Katzenklappe kommt nicht nur die eigene Katze ins Haus, sondern eben auch jede andere. Weitere unliebsame Gäste wie Mäuse, Ratten oder Mader können die Einladung ebenfalls annehmen und ungestört in ihr Haus eindringen. Ein weiterer Nachteil: Wenn Sie der Katze immer höchst persönlich die Tür öffnen, bekommen Sie auch sofort mit, wenn diese etwas mit nach Hause bringt. Kommt die Katze wie sie möchte, steigt auch die Gefahr, dass eines ihrer Beutetiere irgendwo in der Wohnung verstaut wird, was durchaus ekelig werden kann.

Mieter oder Eigentümer?
Zudem stellt sich die Frage, ob sie in einem Mietverhältnis stehen, oder der Eigentümer Ihres Wohnraums sind. Wer ungefragt ein Loch in die Tür oder die Wand seiner Mietswohnung  oder eines gemieteten Hauses stemmt, der sollte zuvor den Vermieter kontaktieren und sich das Vorhaben absegnen lassen. Sollte dieser sich gegen den Einbau einer Katzenklappe entscheiden, müssen Sie dies wohl oder übel akzeptieren, oder dafür sorgen, dass Sie beim Auszug den alten Zustand wieder herstellen. Aber auch für Haus und Wohnungsbesitzer kann der Einbau einer Katzenklappe Nachteile mit sich bringen. Zugluft ist hier nur ein Beispiel, jedoch eines was im Winter durchaus kräftig ist. Im Sinne moderner Energiekonzepte für Wohnraum ist es sicher nicht, wenn sie sich ein ordentliches Loch irgendwo rein reißen und dann mit einer beweglichen Klappe wieder  verschließen.  Sie sollten die Arbeit daher fachgerecht ausführen lassen und auf eine ordentliche Isolierung achten. Ganz besondere Vorsicht gilt bei Wänden. Hier müssen sie unbedingt den Bauplan bereit halten und einen Statiker befragen. In tragende Wände darf man nicht einfach so ein Loch fräsen. Kompetente  Prüfer  bringen die nötige Sicherheit.

Die einfache Standardtür
Nachdem wir die notwendigen Voraussetzungen geklärt haben, ob überhaupt eine Klappe eingebaut werden soll, können wir nun mal schauen welche Art von Katzenpforten es so auf dem Markt gibt.  Da wäre zunächst die einfache 4-Wege Klappe  mit Tunnel aus dem Hause TRIXIE. Ohne elektronischen SchnickSchnack hat diese Katzentür in Punkto Energieeffizienz mitgedacht und präsentiert sich mit Isolierrahmen, der vor Zugluft schützt. Die Klappe selber ist einfach aufgebaut, bietet jedoch 4 Funktionsweisen an. So können sie diese nicht nur in beide Richtungen verschließen und öffnen, sondern auch in jeweils nur eine Richtung. Sie können die Klappe zum Beispiel so einstellen, dass man von Außen nach Innen gelangen kann, jedoch nicht von Innen nach Außen. Das gleiche funktioniert selbstverständlich auch in die andere Richtung.

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