© Robert F Gabriel - Flickr http://bit.ly/1913RoO

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Wie gut hören eigentlich Katzen? Wir wohnen ja schließlich eng mit unseren tierischen Freunden zusammen und teilen alles, unser Gehuste, den Fernseher und die Musik. Da lohnt es sich doch mal näher hinzugucken. 

Unsere Katze im Bild sieht zwar ziemlich musikalisch aus, aber Schlagzeug spielen sollte sie doch lieber nicht. Zumindest nicht ohne Ohrschutz. Denn das Katzengehör ist sensibel. Es ist mit wesentlich mehr Muskeln versehen als das Gehör des Homo Sapiens und lässt sich extrem gut ausrichten. Um 180 Grad können Katzen ihre Ohren flexibel drehen und neigen. Sie können ihr Ohr somit zu einer Quelle hin ausrichten um Geräusche besser zu verorten. Nicht nur deswegen sind unsere Stubentiger so flinke und gute Jäger. Auch in der Tonhöhe sind sie variabler. Während der Mensch bereits ab einer Frequenz von 20 Hertz, sehr tiefe Basstöne, akkustische Signale wahr nimmt, beginnt das Katzengehör erst bei 60 Hertz. Das ist jedoch alles andere als ein Nachteil, denn nach oben hin, kann die Katze einiges mehr. Während unser Gehör ab 20.000 Hertz keine Töne mehr wahr nimmt, hört die Katze hohe Töne sehr viel besser. Das Katzengehör hört erst bei über 60.000 Hertz auf.

Katzenmusik

Damit hört die Katze quasi Sachen, die hören wir gar nicht. In den hohen Tonlage sind Katzen auch erheblich sensibler. Das hören wir zum Beispiel wenn Katzenjunge jammern, ein sehr hohes Gejaule, für uns manchmal kaum wahrnehmbar, aber die Katzenmama reagiert sofort. Spannend, Spannend. Daher übrigens auch der Begriff Katzenmusik. Der beschreibt ein unkoordiniert wirkendes Sammelsurium aus hochfrequenten und schiefen Tönen. Ob Katzen daher Musik mögen, kann keiner so genau sagen, aber machen Sie sie nicht zu laut an, wenn die Katze im Raum ist.

Herzlich,

Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

 

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