Küsschen und Kopfnuss – die Sprache der Katze
Drückt Ihre Katze Ihnen mit der feuchten Nase ein Küsschen ins Gesicht, ist das nicht etwa der große Liebesbeweis  – auch wenn der Gedanke wirklich süß wäre. Ein Katzenkuss ist zumindest ein Vertrauensbeweis, weil die Katze damit aussagt „Dich kenne ich doch“. Ein Liebesbeweis kommt per Kopfnuss. Was immer als  „Aufstehen“, „Futteeeeeer“ oder „Beachte mich endlich!“ interpretiert wird, ist mit „Dich hab ich lieb“ zu übersetzen.

Katzenohren und -augen deuten – so vermeiden Sie Kratzspuren
Schau mir in die Augen Kleines! Besser nicht, denn langer, fixierter Augenkontakt wird von Katzen, auch von vielen anderen Tierarten, als Bedrohung oder als Aufforderung zum Kampf interpretiert. Blinzeln wiederum heißt in der Katzensprache: „Schau her ich bin so flauschig und harmlos“.
Bei eng angelegten, fast schon auf den Kopf gepressten Ohren, hat die Katze Angst und geht über in den Verteidigungsmodus, das Fauchen inklusive. Hier sollten Sie die Katze in Frieden lassen oder auf Ihre Arme achten. Nach hinten gestellte Ohren, nennt man offiziell die „Beißohrenstellung“. Auch hier ist Obacht geboten. Zeigen die Spitzen nach oben und von Vorne sind nur die Rückseiten der Ohren zu erkennen, geht die Katze in Angriffsposition zum Zubeißen.

Da Sie jetzt ja Bescheid wissen, wünschen wir Ihnen allen eine gute Unterhaltung

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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