Was gehört zu einer guten Hundeerstausstattung?; Foto: Harald07, Fotolia

Was gehört zu einer guten Hundeerstausstattung?; Foto: Harald07, Fotolia

Täglich werden deutschlandweit Familien um ein Mitglied erweitert und dabei blicken Eltern in große, glückliche Kinderaugen. Endlich ein Hund! Verständlicherweise sind die Kids da anfangs entweder stürmisch und unbeholfen oder zurückhaltend und ein wenig ängstlich. Damit das Zusammenleben von Kind und Hund ohne große Zwischenfälle und Probleme stattfindet, haben wir heute die wichtigsten Grundregeln zusammengefasst.

Eltern haben die Verantwortung und Vorbildfunktion
Kein Hund ist von Geburt an kinderfreundlich oder kinderfeindlich. Jede Rasse kann durch Erziehung, Haltung und Sozialisierung  an den Umgang mit Kindern gewöhnt werden. Das liegt in der Verantwortung der Eltern und zwar nur in deren. Die Erziehung des Hundes kann, darf und muss nicht Sache der Kinder sein! Aber genauso wie Sie dem Hund das Regelwerk und die Rangfolge beibringen, müssen Sie auch mit Ihren Kindern bestimmte Verhaltensweisen absprechen. Kindern fällt es schwer, die Bedürfnisse des Hundes zu begreifen, der auch mal einfach seine Ruhe braucht. Das lebende Kuscheltier ist einfach zu spannend.

Grundregeln für den Umgang zwischen Kind und Hund
1.  Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine mit dem Hund – niemals! Die Zweisamkeit hat das höchste Gefahrenpotential, auch statistisch. Hierbei passieren die meisten Unfälle, da beide ohne Aufsicht miteinander agieren. Wir waren alle Kinder und wissen auf welche Ideen die Kids kommen können.
2. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass der Hund ein Lebewesen ist und Bedürfnisse hat, die respektiert werden müssen. Beim Fressen und beim Schlafen ist der Hund als Spielkamerad tabu. Auf Störungen reagieren die Tiere empfindlich. Schaffen Sie einen Rückzugsort für das Tier, quasi eine kinderfreie Zone.
3. Erklären Sie Ihrem Kind, dass Hunde viel besser hören können , als wir Menschen und lautes  Schreien deshalb als unangenehme Belastung wahrgenommen wird. Ebenso deuten die meisten Hunde Umarmungen eher als Bedrängnis und nicht als Kuscheleinheit. Es kann passieren, dass der Hund sich wehrt.
4. Langes in die Augen starren sollten die Großen und die Kleinen lassen – Hunde deuten das als Aufforderung zum Kampf.
5. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bei Unsicherheiten direkt zu Ihnen kommen soll und nicht versucht das tierische Problem alleine zu lösen.

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