Foto: ckellyphoto-Fotolia.com

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Mit dem Alter kommen die Wehwehchen. Das ist nicht nur bei uns Menschen so, der Alterungsprozess macht auch vor Katzen nicht Halt. Rein äußerlich meistern die Vierbeiner das Altwerden allerdings doch ein wenig graziler.
Die Niereninsuffizienz ist eine häufige Alterserscheinung bei Katzen und kommt schleichend. Je früher man diese erkennt, desto besser kann man sie behandeln. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst

Was ist eine Niereninsuffizienz?
Eine Niereninsuffizienz, auch Nierenschwäche genannt, tritt überwiegend bei älteren Katzen auf. Hierbei lassen entweder akut oder schleichend die Nierenfunktionen nach. Da die Nieren zu den lebenswichtigen Organen zählen, ist das nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Nieren regulieren und kontrollieren den Wasserhaushalt, den Stoffwechsel und den Blutdruck, sie sind für die Harnbildung zuständig und filtern das Blut. Zusätzlich sind die Nieren verantwortlich für die Bildung diverser Hormone, die zur Blut- und Knochenbildung benötigt werden.
Eine Nierenschwäche kann zu einer Blutanämie (Blutarmut) führen. Ein gestörter Stoffwechsel kann Knochenentkalkungen mit sich bringen, welche die Knochen schwächt und deren Belastbarkeit einschränkt.

Ursachen einer Niereninsuffizienz bei der Katze
Diese Nierenschwäche kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Häufiger Grund ist das Alter der Katze. Wie beim Menschen lassen auch der Katzenkörper und seine Funktionen mit den Jahren nach. Gründe einer Nierenschwäche bei der Katze können eine hochdosierte oder überernährte eiweißreiche Kost, Vergiftungen, Infektionen, Missbildungen wie Zysten oder Verletzungen der Nieren sein. Außerdem können Ablagerungen von Abwehrstoffen in den Nierengefäßen die Durchblutung beeinträchtigen.

Wie äußert sich eine Niereninsuffizienz bei der Katze?
Da Nieren als Paar vorhanden sind, kann eine gesunde Niere die eingeschränkte Funktion einer geschwächten Niere anfangs noch kompensieren.
Eine Nierenschwäche bei Katzen ist deshalb nicht immer sofort erkennbar. Erst wenn 75 % des Nierengewebes nicht mehr arbeiten, beginnen die Stoffwechselstörungen.
Indikatoren sind verstärktes Futtern, begleitet von starkem Durst oder häufiges Erbrechen. Skurilerweise kann auch das komplette Gegenteil ein Indikator sein.  Ein Abmagern durch schlechte Nahrungsaufnahme, Schläfrigkeit, Aggressionspotential und ein mattes Fell, können gleichermaßen auf eine Niereninsuffizienz hinweisen.
Eine häufige Abgabe von großen Mengen Urin, verstärkter Maulgeruch sind ebenfalls Anzeichen.

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