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Copyright: Rene Mensen – https://www.flickr.com/photos/renemensen/

Die Waschbären sind auf dem Vormarsch und werden in vielen deutschen Städten bereits zu einer echten Plage. Immer öfter trifft man die kleinen Racker in Vorgärten, auf Terrassen oder in Mülltonnen und muss sich mit verwüsteter Garteneinrichtung oder flächendeckend verteilten Abfallresten herumschlagen. Neben der Verwüstung, die die maskierten Bärchen veranstalten, sind sie auch eine Gefahr für unsere Haustiere.

Wie schütze ich mein Haus vor Waschbären?

Wichtig ist, dass Sie Ihr Haus von vornerein unattraktiv für Waschbären halten, heißt: Mülltonnen oder Kompost immer sorgfältig abdecken. Bieten Sie den ungebetenen Gästen keine geeigneten Unterschlüpfe, verschließen Sie Gartenhäuser und Garagen sorgfältig. Bitte vergewissern Sie sich im Vorfeld, dass diese Waschbär-frei sind. Vermeiden Sie zudem gute Einstiegsorte zu Ihrem Haus, wie zum Beispiel über Nacht geöffnete Fenster oder auch Katzenklappen.

Aufpassen bei Bekämpfung!

Sollten Sie bereits von Waschbären „befallen sein“, bitte unbedingt beachten, dass Sie nicht mit allen Mitteln gegen sie vorgehen dürfen. In keinem Falle dürfen Sie Ihren Hund auf die kleinen Unruhestifter hetzen, da das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist. Abgesehen davon, geht so eine Begegnung nicht immer gut für Ihren Hund aus, da der Waschbär scharfe Krallen und spitze Zähne besitzt und Ihrem Tier damit schwere Verletzungen zufügen kann.

Wenn Sie eine Hauskatze besitzen, die sich als Freigänger gerne in der Nachbarschaft umschaut, sollten Sie sich auf jeden Fall informieren, ob Waschbären in benachbarten Grundstücken aufgetreten sind, da ein Kampf zwischen Katze und Waschbär in den meisten Fällen zu Gunsten des Waschbären ausgeht.

Vertreiben

Versuchen Sie, es ihnen so ungemütlich wie möglich zu machen: beschallen Sie sie mit lauter Musik, beleuchten Sie am besten mit Flackerlicht die Areale in denen sie sich zum Schlafen aufhalten oder vertreiben Sie sie mit unangenehmen Gerüchen.

Ganz gleich, für welche Methode Sie sich entscheiden, in vielen Fällen ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Sobald sich kein Waschbär mehr im Garten oder Haus befindet, sollten Sie daher so schnell es geht alle „Einstiegsmöglichkeiten“ fest verschließen.

Vorsicht ist geboten

Es ist in jedem Falle wichtig, dass Sie genügend Sicherheitsabstand zu den putzigen Kerlen halten, so niedlich sie auch aussehen mögen. Waschbären sind normalerweise nicht aggressiv, können aber, wenn sie sich angegriffen fühlen, mit Krallen und Zähnen schmerzhafte Wunden zufügen und auf diese Art und Weise auch Krankheiten übertragen.

Friedliches Gelingen wünscht Ihnen

Ihre Lindermanns-Tierwelt Redaktion

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