Hund-Futterallergie©-Tatiana-Katsai-Fotolia1.jpg

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Liebe Leser. Nicht alles, was man essen kann, ist auch gut. Wer’s nicht glaubt, schaue einmal in den Spiegel oder stelle sich auf die Waage, insbesondere nach Weihnachten, wo einem die gebratenen Gänse förmlich im Dutzend zugeflogen sind – und kalorientechnisch voll zu Buche geschlagen haben. Noch prekärer wird die Sache freilich, wenn man Dinge isst, die man so rein gar nicht verputzen sollte, zum Beispiel Spülmaschinentabs oder Giftköder. Glauben Sie uns, so mancher Hund kann – sofern er es überlebt hat – ein Lied davon singen!

Das Problem mit dem Giftködern, die von hundehassenden Menschen in Parks und Wäldern ausgelegt werden, ist ebenso traurig wie allgemein bekannt. Hinzu kommen solche Fälle, wo ein Hund Dinge verschluckt, die nicht zu seinem natürlich Nahrungsangebot gehörten – hierzu zählen die bereits erwähnten Spülmaschinentabs ebenso wie Spielzeug(teile) oder Teile von Postbotenhosenbeinen. Pfui, böser Hund! Aber wenn man das sagt, ist es eben schon zu spät.

Tja, was tun? Zunächst müssen Sie sich auf die Lauer legen, und zwar in ziemliche Nähe zu Ihrem Hund. Hier gilt es nun, das Tier genauestens zu beobachten, und wenn es erbricht oder würgt, lethargisch wird, Appetitlosigkeit oder Verhaltensauffälligkeiten an den Tag legt, unter Schmerzen im Bauchbereich, Verstopfung oder Durchfall leidet, kann eine Vergiftungs- oder Verschluckungsindikation gegeben sein. In diesem Fall raten wir: versuchen Sie nicht, Ihren Hund auf eigene Faust zum Erbrechen zu bringen! Und warten Sie auch nicht ab, bis er einen versehentlich verschluckten Gegenstand wieder ausscheidet. Sondern machen Sie sich schleunigst auf den Weg zum Tierarzt. Der schafft Klarheit, weiß Symptome zu deuten und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten, und ein tolles Röntgengerät sowie tolle Skalpelle für eine Notoperation hat er auch.

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