Hund-Ernaehrung-Zaehne-Sebastian-Wolf-Fotolia

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So gut wie jeder Hundebesitzer weiß dass Schokolade ungesund und giftig für Ihr Tier ist, aber was ist denn nun so gefährlich an der Leckerei und gibt es noch andere Nahrungsmittel die schädlich für ihren Vierbeiner sind, von denen Sie das bisher nicht vermutet hätten?

Die Leckerei ist Giftig?
Für uns Menschen ist Schokolade sehr lecker, für Hunde ebenso. Was sich als schmackhafte Nascherei für zwischendurch bei uns allerhöchstens auf den Hüften absetzt,  ist für Hunde pures Gift. Das in dem Kakao der Schokolade enthaltene Alkaloid Theobromin, ist ein Stoff der bei Hunden schwere Folgen nach sich ziehen kann. Das Theobromin gelangt durch den Magen in den Darm, dort wird es in das Blut abgegeben und anschließend in die Leber transportiert wird. Die dort entstehenden Prozesse schütten eine zu hohe Anzahl an Stresshormonen aus, was wiederum das zentrale Nervensystem des Hundes völlig durcheinander bringt. Besonders gefährlich ist Zartbitterschokolade, denn der Gehalt an Theobromin ist in dieser bedeutend höher.

Was sind die Anzeichen und was muss ich tun?
Die ersten Anzeichen die Sie erkennen werden sind, dass dieser sehr unruhig wird und unter Krämpfen zu leidet. Sobald Sie vermuten, dass Ihr Hund wohlmöglich Schokolade genascht haben könnte und diese Anzeichen aufzeigt, bringen Sie ihn umgehend zu einem Tierarzt und erläutern die Situation.

Gibt es noch andere giftige Nahrungsmittel?
Ja! Außer Schokolade gibt es noch deutlich mehr Nahrungsmittel, die Ihr Liebling auf keinen Fall anrühren sollte. Zu diesen gehören Alkohol Und Koffein. Diese beiden Stoffe wirken auf Hunde deutlich stärker als auf den Menschen, so kann schon eine kleine Menge Alkohol den Hund schwer beinträchtigen und quälen. Bei einer geringen Dosis Koffein kann es zu Herzrhythmusstörungen und Krampfanfällen kommen.

Weintrauben oder Rosinen, sind neben Avocados und Zwiebeln, wahres Gift für ihren Hund. Bei Weintrauben und Rosinen sind sich Wissenschaftler noch nicht im Klaren, welche Stoffe die Vergiftung auslösen, jedoch sind die Konsequenzen nach dem Verzehr: Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe und im schlimmsten Fällen Nierenversagen. In der Schale und dem Kern der Avocado befinden sich Stoffe, unter anderem Persien, die zu schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen des Vierbeiners führen können. In den Zwiebeln sind Substanzen enthalten, die die roten Blutkörperchen in den Gefäßen Ihres Hundes zerstören. Egal ob roh oder gekocht.

Was tun wenn es doch mal passiert?
Im Grunde können Sie Ihrem Tier nach dem Verzehr dieser Substanzen nur noch auf eine Weise helfen: Bringen Sie Ihren Liebling auf dem schnellsten Wege zu einem Tierarzt und bleiben Sie bei Ihrem Tier. Die Nähe einer vertrauten Person beruhigt und erleichtert die Behandlung.

Herzlichts, Ihre
Lindermanns-Tierwelt Redaktion

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