Schlechtes Wetter, na und? Spieletipps für Hunde

Wer kennt das nicht: Nach einem heimischen Wochenende ist es wieder einmal  Zeit für die Arbeit und somit  ist es auch an der Zeit den Hund alleine zu lassen. Was jedoch den Montag nicht gerade versüßt,  ist der Blick mit den so mancher Hundebesitzer beim Nachhause kommen überrascht wird;  denn dieser zieht sich von Haufen auf dem Teppich bis hin zu zerbissenen Möbelstücken oder Gartenpflanzen.

Hunde sind Rudelwesen, der Trieb nach Gemeinsamkeit mit dem „Rudel“, in diesem Falle der Familie, ist tief in ihnen verankert. Für viele Hunde bedeutet das „Alleine-gelassen-werden“ Stress.  Der wird mit wie Möbel zerbeißen oder Löcher in den Garten buddeln kompensiert. Andere Hunde verfallen in pure Angst, die meistens in einem Häufchen oder lautstarkem Geheule endet.
Ein konsequentes Training kann helfen.

Wie unterschiedlich kann das Training sein?
Je nach Hund ist der Trieb nach Gemeinsamkeit unterschiedlich ausgeprägt.  Die einen haben einen starken Drang, die anderen weniger. Hier gilt, das Training individuell an das Wesen ihres Hundes anzupassen, um so die schnellstmögliche Abhilfe gegen das Gejaule oder die Zerstörungswut zu schaffen.

Wie trainiere ich meinen Hund?
Wenn ihr Hund erst nach einigen Minuten unruhig wird, anfängt zu jaulen oder gar Objekte zu demolieren, können Sie das Training wie folgt beginnen: ignorieren Sie Ihr Tier ca. 20 bis 30 Minuten bevor Sie das Haus oder die Wohnung verlassen.
Zu aller erst verlässt man den Hund nur für wenige Sekunden, sodass dieser nicht einmal mit dem Gejaule anfangen kann. Wichtig hierbei ist, dass der Hund eine gewisse Zeit vor dem eigentlichen „allein“ sein ignoriert wird (kein kuscheln, streicheln oder langes verabschieden). Ein kurzes Kommando wie „Warte hier“ oder „Bleib“ wirkt Wunder. Denn umso länger man den Hund vorher verabschiedet, desto aufgeregter und panischer wird er werden. Die wenigen Sekunden verlängert man dann Stück für Stück, bis der Hund das Alleinsein als normal und nicht angsteinflößend empfindet.

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