Ganz so einfach ist es aber auch nicht. Wohl daher dem Halter, welcher im Vorfeld dem Hunde-Betreuer seines Vertrauens die Marotten seines Lieblings steckt! Auf diese Weise wird nämlich verhindert, dass eine Hunde-Kita ungewollt zur Erziehungsanstalt für schlechtes Benehmen verkommt. Überhaupt macht es viel Sinn, wenn Hund und Betreuer nicht einfach so los ziehen, sondern sich zunächst einmal kennen lernen. Dabei helfen aus Erfahrung nicht nur ein Küsschen und viele warme Worte, sondern auch passendes Spielzeug, denn im Hundebereich gilt folgendes: Willst du mich kennen lernen, Freundchen, so tobe mit mir!

Ziehen die beiden nach Abschluss der Kennenlern-Phase endlich los, können Sie sich entspannt zurück lehnen und die Freuden Ihres gestressten Arbeits-Alltages bzw. Einkaufs-Stresses in vollen Zügen genießen. Hmm, wie es Bello wohl gerade geht? Dem geht’s gut, keine Sorge. Sollten Sie trotzdem ein schlechtes Gewissen bekommen, was im übrigen völlig unbegründet ist, denn ein Hund ist zwar die Loyalität in Person, aber nicht nur Ihnen, sondern prinzipiell jedem gegenüber, dann können Sie Ihrem Liebling ja ein nettes Gimmick im Online-Fachhandel bestellen. Das freut den Fachhandel, das freut Ihren Hund, Ihr Gewissen freut’s auch, wenngleich grundlos, wir erwähnten das, und die deutsche Wirtschaft als solche freut’s ebenso, und am Ende freut sich der Bundesfinanzminister, woraufhin sich sogar die Bundeskanzlerin freut, und ob der NSA, der die Freudenschreie der Bundeskanzlerin an deren Handy abhört, sich genau so freut, wissen wir nicht.

Beachten Sie bitte außerdem folgendes: Kita-Hunde sollten geimpft sein, überdies entwurmt und hundehaftpflichtversichert. Auch sollte Ihr Liebling kein Psychopath, sondern ein Menschenfreund sein, das macht die Sache erheblich einfacher. Noch Fragen? Fragen Sie drauf los! Außer zu Edward Snowden, das gibt nur Ärger.

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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