Foto: lexuss-Fotolia.com

Damals wie heute fressen Tiere in der „freien Natur“ das was sie im Moment an Vitaminen brauchen, solange es verfügbar ist. Das heißt, sie fressen das, was ihr Körper gerade braucht, sind es aber auch gewöhnt, auf das eine oder andere zumindest streckenweise zu verzichten – beispielsweise im Winter, wenn der Tisch nicht gerade reich gedeckt ist. Und da kann es passieren das Vitamine oftmals zu kurz kommen.

Bei Haustieren verhält es sich prinzipiell ähnlich – evolutionsgeschichtlich ist der „Wandel“ vom Wild- zum Haustier ja nur ein Wimpernschlag. Bei Hunden und Katzen kann man indes zwei ganz andere Phänomene beobachten. Zum einen das Wohlstandsbäuchlein. Das heißt, eine Überfütterung, ein Zuviel an Fett und allem anderen, was aus einem schlanken ein moppeliges Haustier macht. Das andere indes ist die Gefahr einer nicht ausgewogenen, sprich zu einseitigen Ernährung. So etwas passiert beispielsweise dann, wenn das Haustier das immer gleiche Futter erhält und keinerlei Abwechslung auf dem Speiseplan herrscht, und zuweilen ist dann tatsächlich ein Vitaminmangel die Folge.

Achten Sie daher darauf, Ihr Haustier weder zu viel noch zu einseitig zu füttern, das gillt auch für Leckerlies! Hier gilt jedoch auch wieder der Spruch „Die Menge macht’s!“ denn zu viele Vitamine im Futter sind reine Verschwendung, da diese im Nachhinein einfach unverbraucht ausgeschieden werden. Im Zweifel sollten Sie daher Ihren Tierarzt zu Rate ziehen, um den Vitaminbedarf Ihres Haustieres individuell zu bestimmen – und gemeinsam zu beraten, welche konkreten Maßnahmen geboten sind, um diesen zu stillen.

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

Leave a reply

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.