Die Katze an der Leine führen? Foto: Fotolia

Die Katze an der Leine führen? Foto: Fotolia

Immer wieder erreichen uns die Zuschriften um Rat suchender Mitbürger. Angela M. aus B. beispielsweise schreibt: „Liebe Redaktion. Ich bekleide eine verantwortungsvolle Position im Management einer nicht unmaßgeblichen europäischen Macht. Dadurch bleibt mir wenig Zeit, mich ums Geschirr zu kümmern. Mein Mann motzt. Was soll ich tun?“ Antwort: Frau M., so geht das nicht! Denn darunter leidet nicht nur die Katze, sondern auch der Mann.

Klaro: Ums Geschirr wird immer wieder gestritten. Das ist auf ne Art häusliche Normalität. Aber was kann die arme Katze dafür? Nüscht. Fakt ist indes: Hausmiezen sollten schlicht und ergreifend nicht ohne Geschirr nach draußen gelassen werden! Katzengeschirr gehört in jeden spazierwütigen Haushalt, basta! Punkt mit drei Ausrufezeichen! Denn draußen ist die Welt, und die ist laut und böse – denkt zumindest die verwirrte Katze. Woher soll sie denn auch wissen, dass dieser Alf in Wahrheit Vegetarier ist? Hier kläfft ein Punk, dort rülpst ein Brüderlein – schon kriegt die Mieze Panik, springt davon, kugelt Mutti den Arm aus, verheddert sich im Baum oder krallt sich im Haupthaar von Nachbarin Ursula fest. Wussten Sie eigentlich, dass Tier-Versicherungen total Sinn machen?

Zurück zum Thema. Katzengeschirr gibt es in allen möglichen Farben, Formen und Varianten, beispielsweise bei caruzoo.de. Entscheiden Sie sich, für was Sie wollen, die sind prinzipiell alle gut, sofern die Qualität schnafte ist. Aber es muss unbedingt ein zweiteiliges Katzengeschirr, bestehend aus Brust- und Rückenband, sein! Das hat gegenüber „normalen Leinen“ den Vorteil, dass die Mietze sich nicht in Panik versehentlich selbst stranguliert, während sie von einem zufällig aus dem Zoo entwichenen Löwen verspeist wird. Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht.

Abgesehen davon zeichnet sich gutes Katzengeschirr durch hohe Spülmaschinenfestigkeit aus, wobei die Waschmaschine in der Regel deutliche bessere Reinigungsergebnisse erzielt. Vorausgesetzt natürlich, dass man das Zeug überhaupt waschen kann!

Im übrigen gilt: Üben, üben, üben! Zum einen, was das Anlegen des Geschirrs angeht. Und das geht so: Das längere Band wird der Katze um den Bauch gelegt, das kürzere trägt das Tier um den Hals. Nicht zu eng schnüren! Sollte Ihre Katze nach einer Weile nicht mehr atmen, haben Sie’s versemmelt. Für weitere Tipps zum Anlegen des Geschirrs wenden Sie sich bitte an den Tierhändler oder die Experten von caruzoo.de.

Zum anderen sollten Sie das Gassi-Gehen selbst üben. Die ersten Schritte finden selbstredend daheim statt. Dann geht’s hinaus in Nachbars Vorgarten oder Opa Helmuts Schrebergarten – die Leine kurz, die Ohren spitz, die Abenteuerlust ungetrübt. Sobald die Katze damit klar kommt, können Sie den Leinen- und Aktionsradius nach und nach erhöhen. Tipp am Rande: Bei mehrwöchigen Tippeltouren unbedingt was zu Essen mitnehmen! Gerne auch Antilopensteak. Wegen der Löwen.

 

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

Unsere Empfeungen im caruzoo Shop:

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