Was tun bei einer Vergiftung der Katze
Es kommt nicht nur darauf an, welches und wie viel Gift Ihre Katze aufgenommen hat. Mitentscheidend ist auch der Allgemeinzustand. Das Alter, der Gesundheitszustand, die Rasse, das Geschlecht und wie voll der Magen vor dem Verzehr der giftigen Pflanze war. Diese Faktoren ergeben, im Zusammenspiel mit dem Giftgehalt des verspeisten Übeltäters, die letztendliche Gefahr.
Bei dem kleinsten Verdacht sollten Sie handeln. Packen Sie Mietze in die gepolsterte Transportbox und ab zum Tierarzt. Abfallender Blutdruck lässt die Katze frieren, mit einer Decke bleibt sie warm. Wenn Sie nicht schon wissen was Ihre Katze verspeist hat, sollten Sie Erbrochenes einpacken. Das kann dem Tierarzt bei der Definition der Giftquelle helfen. Da die Giftquelle den Körper schnellstmöglich verlassen muss, wird der Tierdoc Ihrer vergifteten Katze ein Brechmittel verabreichen oder eine Darmspülung verordnen. Krampfende Tiere werden zusätzlich mit etwas Beruhigendem behandelt. Im Anschluss werden Kreislauf, Herz-, Leber-, und Nierenwerte des Vierbeiners überwacht.

Alternativen verhindern Vergiftungen.
Sie müssen jetzt nicht in Panik verfallen und alle Pflanzen aus der Wohnung verdammen. Es gibt eine ganz simple Lösung, um Ihre Katze vom Knabbern an Giftquellen abzuhalten. Katzengras und Abwechslung. Hat die Katze Zugang zu Katzengras und keine Langeweile, sind alle anderen Pflanzen in der Regel uninteressant. Mit Joshua – das grüne Gewächshaus können Sie selbst Katzengras heranziehen.  Zum Zupfen, Bewegen und Spielen eignen sich Bespaßer, wie z.B. die TRIXIE – Maus mit Feder oder der TRIXIE – Cat Cheese. Für Stubentiger, die ein wenig  mehr Motivation brauchen, können Sie zum Kitty Minzie Cat’n Play Set greifen.

Bleiben Sie alle gesund!

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

 

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