Was gehört zu einer guten Hundeerstausstattung?; Foto: Harald07, Fotolia

Was gehört zu einer guten Hundeerstausstattung?; Foto: Harald07, Fotolia

Ein neues Familienmitglied ist generell eine tolle Sache: Nee, wat süß! Ach, wie putzig! Guck mal, wie der sabbert! Schau nur, wie er knabbert! Herrchen und Frauchen sind stolz wie Oskar, die knarzigen Nachbarn reden wieder mit einem, und Tante Elfriede aus Wuppertal kommt auch mal vorbei und bringt Sahnetorte mit. Wobei: ne richtig geile Erstausstattung für Klein-Bello würd’s auch tun!

Zunächst einmal ist es wichtig, sich ausgiebig über die Besonderheiten des neuen Darlings zu informieren. Für die Beschaffenheit diverser Anschaffungen ist das nicht ganz unwichtig, zum Beispiel Betten. Generell empfiehlt es sich übrigens, den ganz kleinen Rackern ein so genanntes orthopädisches Hundebett zu kaufen. Das klingt einerseits nach Uroma Renate, hat aber andererseits den Vorteil, dass die Schaumstoff-Viskoschaum-Matratze sich dem Hundekörper perfekt anpasst. Darüber hinaus dürfen Sie gerne eine Nackenrolle oder einen gepolsterten Rand zum Ablegen der Schnauze spendieren. Wichtig: anders als langjährige Ehepartner haben Welpen generell einen Rechtsanspruch darauf, nicht gegen ihren Willen allein schlafen zu müssen! Sie sind ja auch noch so klein und süß! So süß, da könnte sich Papa ruhig mal ne Scheibe von abschneiden.

Gelangen wir nun zum Themenkomplex Halsband & Brustgeschirr. Unser Rat: Besorgen Sie beides! Dabei sollte das Halsband möglichst breit und überdies gut gepolstert sein, damit es beim Ziehen nicht drückt bzw. beim Drücken nicht zieht – junge Hunde brauchen nämlich nicht nur viel Liebe, sondern auch viel Atemluft. Das Brustgeschirr ist gut für alle Hunde, welche die Kunst des lockeren Laufens an der langen Leine noch nicht perfekt beherrschen. Hierbei gilt: So ein Teil sollte eine tolle Passform aufweisen, viel Bewegungsfreiheit garantieren und an Ösen und Verschlüssen derartig gut gepolstert sein, dass es nirgends knufft oder pufft. Tipp am Rande: Einfach mal einkaufen bei caruzoo.de und ausprobieren, zu welchem Hund welche Domestizierungskonstruktion passt! Zu irgendwas muss das praktische 14-tägige Umtauschrecht ohne Angaben von Gründen ja nütze sein.

Zur Leine: Erwerben Sie ein 2 Meter langes Exemplar aus Nylon oder Leder! Bei längeren Spaziergängen empfiehlt sich zudem eine so genannte Flexi- oder Rollleine. Eine Schleppleine wiederum kommt für alle in Betracht, die erziehungsmäßig was an den Ohren haben – dann aber bitte in Kombination mit einem Brustgeschirr. Wir reden übrigens immer noch vom Hund.

Was die Näpfe angeht, so ist das Vollplastik-Zeitalter nunmehr auch bei Bello vorbei. Kurz gesagt: Er mag das nicht! Trauern Sie daher nicht den 70ern hinterher, sondern erwerben Sie ordentliches Esszeug aus Keramik oder Glas. Sie und Ihre Spülmaschine werden es sicher nicht bereuen.

Kommen wir zum wichtigsten Thema für kleine Lebewesen überhaupt: Spielzeug! Ein Hund, zumal ein kleiner, findet generell vieles bespielbar, und er macht dabei keinen Unterschied zwischen Muttis Rockzipfel, Vatis Hosenbein und Opas Krückstock. Beschaffen Sie ihm daher eigene Sachen, am besten Kauspielzeug! Weil kauen macht Spaß, oja, das macht Freude, und wenn der knuffige Kerl merkt, dass es seins ist, gleich noch mal so viel. Übrigens: Hunde sind durchaus soziale Wesen! Das heißt, sie spielen sehr gerne mit Ihnen gemeinsam, und das erweitert das Spektrum der anzuschaffenden Dinge um tolle Artikel wie Futter- oder Intelligenzspielsachen, mit deren Hilfe auch Herrchen und Frauchen ihre motorischen bzw. intellektuellen Fähigkeiten en passant verbessern können. Na denn man los!

 

Herzlichst, Ihre

Tierisch Lindermann-Redaktion

 

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