Foto: rugercm - Fotolia.com

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Wir möchten Sie heute über Trockenfutter informieren, darüber was enthalten sein sollte und was nicht. Wie eine artgerechte Ernährung auch aus dem Beutel möglich ist. Und, wieso das Ganze noch nicht einmal teuer sein muss.

Gutes artgerechtes Trockenfutter

Die Diskussionen unter Tierhalten leben. Was ist nun das Beste – Trocken- oder Nassfutter? Was ist das Natürlichste? Was ist ein guter Kompromiss zwischen Preis und Leistung. Lassen Sie uns gleich zu Beginn sagen: Nassfutter ist natürlich auf den ersten Blick die bessere Wahl. Das soll nicht heißen, dass Trockenfutter schlecht ist. Ganz im Gegenteil. Beide Futterarten haben ihre Vor- und Nachteile. Der größte Unterschied liegt im Wassergehalt. Ein Trockenfutter hat im Durchschnitt einen Wasseranteil von ca. 4-5%. Ein Nassfutter liegt bei ca. 60 – 70% an Inhaltsstoffen müssen sich beide Futterarten nicht zwangsläufig unterscheiden. Wichtig ist: Wenn Sie Trockenfutter füttern, achten Sie unbedingt darauf, dass genügend Trinkwasser verfügbar ist. Trockenfutter muss mit ausreichend Flüssigkeit kompensiert werden.

Getreidefreies Tierfutter

Eine sehr wichtige Regel in der Ernährung von Hund und Katze gilt für beide Futterarten. Es sollte bestmöglich getreidearm bzw. getreidefrei sein. Achten Sie beim nächsten Kauf auf den Getreideanteil. Es gibt Mischungen, vor allem bei Günstigfutter, die bis zu 90% aus Getreide bestehen. Hunde und Katzen stammen von Raubtieren ab, sind also Fleischfresser. Das Verdauungssystem der beiden Tierarten ist ausgelegt auf das Verarbeiten von Fleisch. Der Verdauungstrakt von Pflanzenfressern ist länger, da das Verarbeiten pflanzlicher Nahrung länger dauert. Es gibt Hunde und Katzen, die Getreide und pflanzliche Nahrung sehr gut vertragen, sogar mögen. In Maßen kann Getreide auch einen positiven Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt haben. Bei ernährungssensiblen Tieren kann ein solches Futter dennoch zu Problemen führen. Hunde und Katzen können bei Dauerkonsum Unverträglichkeiten und Allergien entwickeln. Durchfälle, Blähungen, Fehlgärungen und eine überforderte Bauchspeicheldrüse machen Tieren zu schaffen. Bei Tieren mit Verdauungsproblemen kann sich sogar der Magen drehen.

Schlechte Inhaltsstoffe in Hunde- und Katzenfutter

Am heftigsten reagieren Hund und Katze allergisch auf pestizidbelastetes Getreide, aber auch auf Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Antioxidantien, die im Futter verarbeitet sind. Diese Zusatzstoffe quellen im Magen auf und können zu der schon angesprochenen Magendrehung führen. Es gibt gängige Alternativen in Bezug auf die Verarbeitung in Tierfutter. Es werden immer häufiger Kartoffeln, Süßkartoffeln, Erbsen oder Tapioka verarbeitet. Diese Zutaten sind für die Hunde- und Katzenmägen, um einiges einfacher zu verdauen als Getreide. Bei Tieren mit Glutenunverträglichkeit empfiehlt sich Futter, in dem Hirse, Amarant, Quinoa, Reis oder Buchweizen verarbeitet ist. Diese Pseudogetreide sind angenehmer für empfindliche Tiermägen.

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Herzlich,

Ihre Lindermanns Tierwelt Redaktion

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