Das Hunde besser hören können als wir Menschen ist so gut wie jedem bewusst.

Labrador

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Doch wie gut hören Hunde wirklich?
Hunde können Töne bis zu 40.000 Schwingungen pro Sekunde wahrnehmen, was schon im Ultraschall Bereich liegt, wir Menschen hingegen nur nur Töne von 16. 000 -20.000 Herz wahrnehmen. Das bedeutet, dass wir viele Tonlagen und Geräusche nicht hören, die unsere Vierbeiner jedoch noch problemlos mitbekommen. Ein Beispiel dafür sind Stumme Hundepfeifen, die nach dem Ultraschallprinzip arbeiten.

Hunde erkennen Sie bereits an Ihrer Gangart
Hunde haben die besondere Eigenschaft Geräusche extrem gut unterscheiden zu können. Unter Hunderten von Schrittarten, die für den Menschen meist alle gleich klingen, hört Ihr Hund Sie heraus. Auch das Motorengeräusch Ihres Autos beispielsweise, kann der Hund individuell als Ihres erkennen. Hunde mit Stehohren sind hier aber klar im Vorteil, den Schlappohren gegenüber, denn diese können Ihre Ohrmuscheln drehen und sich so besser auf die Geräuschursache „einstellen“.

Wie kommen die Töne eigentlich ins Gehirn?
Die Geräusche gelangen als Schallwellen durch den äußeren Gehörgang auf das Trommelfell – die Trennwand zum Mittelohr. Gehörknöchelchen im Mittelohr leiten die Schwingungen weiter zum Innenohr. Dort befindet sich die sogenannte „Schnecke“, das eigentliche Sinnesorgan. Hier werden die ankommenden Informationen verarbeitet. Die auftreffenden Schwingungen werden auf die unzähligen Sinneszellen verteilt, dort in Nervenerregung umgesetzt und ins Gehirn weitergeleitet.

Hunde hören, was wichtig ist
Unsere Vierbeiner sind auch besonders geübt darin, wichtige Geräusche wie z.B. das Klappern des Futternapfes, oder die raschelnde Tüte gefüllt mit leckerlies herauszuheben und unwichtige Geräusche auszublenden. So kann es schnell mal vorkommen das Bello bei lautem Fernseher die weit entfernte Futterschale in der Küche klingen hört und so gleich drauf und dran ist mal zu schauen was es so leckeres gibt.

Anschreien nicht nötig
Da wir wissen das Hunde deutlich besser und genauer hören als wir Menschen, müssen wir auch bedenken das Lärm für sie viel früher anfängt als für uns Menschen. Man muss dies im Hinterkopf behalten, wenn man z.B. den Hund im Auto mit lauter Musik beschallt oder ihn mit auf eine Party schleift. Auch wenn er mal etwas angestellt haben sollte, reicht es den Tonfall zu verändern. Man muss nicht schreien, der Hund unterscheidet besser als Wir zwischen netter und tadelnder Tonlage.

Herzlichst, Ihre

Lindermanns-Tierwelt Redaktion

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