Insgesamt 35 Kameramänner haben teilweise monatelang auf der Lauer gelegen. Das Best-of ist nun im neuen Kinofilm „Unser Leben“ zu sehen.

Foto: Hugh Miller / Paramount Pictures

(13. März 2012) Insgesamt 35 Kameramänner haben teilweise monatelang auf der Lauer gelegen – um weltweit spektakuläre Tieraufnahmen für eine zehnteilige BBC-TV-Serie einzufangen. Das Best-of ist nun im neuen Kinofilm „Unser Leben“ zu sehen.

Was der Job eines Tierfilmers eigentlich bedeutet, sieht man den scheinbar mühelosen Aufnahmen im Nachhinein oft gar nicht an: schwere Kameraausrüstungen durch die Botanik zu schleppen, Stunden und Tage in heißen Wüstenregionen auszuharren, auf feuchten Dschungelböden neben Moskitos, Giftschlangen & Co. Stellung zu beziehen oder mitten im Ozean auch wilderem Seegang zu trotzen – um dann im richtigen Moment die Aufnahme in den Kasten zu bekommen.

Die wichtigen Dinge des Lebens

Das Engagement und Ausharren der BBC-Kameraleute hat sich mehr als gelohnt: In der Dokumentation „Unser Leben“ werden faszinierende Aufnahmen vom Verhalten der Tiere gezeigt, dessen Einfallsreichtum selbst Tierfreunde mit Expertenwissen überraschen wird. Der rote Faden des Films: die wichtigsten Stationen des Lebens, die eigentlich mehr oder weniger alle Lebewesen auf diesem Planeten umtreiben: aufwachsen, Nahrung finden, Schutz suchen, einen Partner finden, Kinder großziehen.

Nach BBC-Filmen wie „Unsere Erde“ und „Deep Blue“ ist „Unser Leben“ nun ein Best-of aus der aufsehenerregenden zehnteiligen BBC-TV-Serie „Life – Das Wunder Leben“. Im englischen Original führt übrigens James-Bond-Darsteller Daniel Craig stimmlich durch die Welt der Tiere. Deutschsprachige Tierfreunde nimmt dessen deutsche Synchronstimme Dietmar Wunder mit auf die Reise an einzigartige Orte der Welt mit großen und kleinen tierischen Stars aus der Natur.

Fazit

Unsere Redaktion war in der Kino-Preview am Berliner Potsdamer Platz – und völlig begeistert. Nicht nur wegen der mal lustigen, mal dramatischen oder skurrilen Szenen rund um Säugetiere, Frösche, Fische, Insekten und andere, sondern auch wegen einiger besonders beeindruckender Landschaftsaufnahmen aus der Luft – da ist nur Selberfliegen schöner! Ein absolut sehenswerter Film, den man sich unbedingt auf einer großen Kinoleinwand anschauen sollte.

Hier ein kleiner Auszug aus der tierischen Starbesetzung:

Kapuziner-Äffchen, von denen man in Sachen Palmnuss-Knacken auch als Mensch noch einiges lernen kann / Lämmergeier, die mit Knochen werfen / Ein Gorilla-Vater mit ganz schön frechen Kids / Ein hitverdächtiges Erdbeerfröschchen / Drei ausgebuffte Gepardenbrüder / Ein Grasschneiderameisen-Bau mit Ackerbau und Belüftungssystem / Delfine und seltsame „Kornkreise“ im Meer / Eine Kieselkröte bei einem halsbrecherischem Stunt / Fregattvögel als Luftpiraten / Sechs Buckelwalmännchen als Statisten

und viele andere mehr.

Kinostart: ab 15. März 2012

Und hier ist der Trailer:

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