Foto: Disney Enterprises, Inc.

(16.04.2012) „Sind die süüß“  –  angesichts der knuffigen Raubkatzenbabys im neusten Walt-Disney-Film „Im Reich der Raubkatzen“  wird sich so mancher Zuschauer diese spontane Bemerkung kaum verkneifen können. Dafür sorgen schon die hautnahen Einblicke in die Mutter-Kind-Beziehung von Geparden und Löwen.

Und „hautnah“ ist hier in der reinsten Bedeutung des Wortes zu verstehen. Dank des Einsatzes spezieller, hochauflösender Kameras kann man im Film die Rückenhaare der Raubkatzen fast schon einzeln zählen. Und das war auch das Ziel der Macher: Bei den Zuschauern das einzigartige Gefühl zu zu erzeugen, als ob man direkt neben den Tieren stünde.

Eine wahre Begebenheit

Drehort war das Naturschutzgebiet Masai Mara im Südwesten Kenias, in der das Überleben auch für Raubkatzen so seine Tücken hat.

Doch nicht nur die traumhafte Naturkulisse macht den Film so sehenswert. Den Zuschauer erwartet die wahre Geschichte zweier rivalisierender Löwenfamilien, zwischen deren Fronten nun auch noch eine Gepardenmutter mit ihren Jungen gerät. Das Ergebnis: ein hollywoodreifes Naturschauspiel mit großen Gefühlen, Witz und Dramatik. Natürlich fehlt es auch nicht an temporeicher Action und Verfolgungsjagden. Kein Wunder – wo Gepard draufsteht, ist schließlich auch das schnellste Landsäugetier der Welt drin.

Star-Naturfilmer und bekannte Stimmen

Fans von Naturdokus werden sich schon wegen des Regisseurs auf das Kinoevent freuen. Niemand anderer als der britische Star-Dokumentarfilmer Alastair Fothergill (u. a. „Unsere Erde“, „Deep Blue“, „Unser Blauer Planet“) hat –  gemeinsam mit seinem Kollegen Keith Scholey – die Regie übernommen. Insgesamt zweieinhalb Jahre haben die Filmemacher diesem Projekt gewidmet, um die spannenden Szenen in den Kasten zu bekommen. Im englischsprachigen Original übernahm Hollywood-Star Samuel L. Jackson die Rolle des Sprechers. Das deutsche Publikum nimmt Schauspieler und Synchronsprecher Thomas Fritsch stimmlich mit auf Kino-Safari.

Naturschutzgebiet in Gefahr

Der Film dient aber nicht nur der reinen Unterhaltung. Alastair Fothergill und Keith Scholey geht es auch darum, die Zuschauer für mehr Engagement im Naturschutz zu begeistern, besonders für das Gebiet der Masai Mara, deren Tierwelt immer wieder Bedrohungen ausgesetzt ist. Und was kann da außer einer Afrika-Reise mehr überzeugen als ein mit neuen, speziellen Aufnahmetechniken gefertigtes Filmepos, das die faszinierenden Tiere samt Landschaft detailreich wie nie zuvor in Szene setzt.

Im Reich der Raubkatzen – Kinostart: 19. April 2012

Und hier gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das Kino-Erlebnis:

http://youtu.be/P5FSejqY1Yk

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