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Liese Leserinnen und Leser! Zecken sind heimtückische Tierchen. Sie schaden dem Menschen, sie schaden dem Tier, sie sind einfach gefährlich. Und: sie übertragen Borreliose, eine hundsgemeine, oft chronisch verlaufende Krankheit, die bis zur Hirnhautentzündung führen kann. Was muss ein Hundebesitzer in Bezug auf Zecken alles beachten?

Fakt ist: Mit Borreliose ist wahrlich nicht zu spaßen. Übertragen wird sie durch den gemeinen Holzbock, der sich besonders gerne im hohen Gras oder im Gebüsch versteckt und dort Mensch wie Tier gleichermaßen auflauert. Zecken ernähren sich von Blut, auf diese Weise werden die Borrelien, die eigentlich im Zeckendarm leben, via Zeckenspeichel übertragen. Dabei gilt: je länger die Blutmahlzeit der Zecken dauert, desto größer ist die Infektionsgefahr.

Natürlich trägt nicht jede Zecke Borreliose in sich. Aber woher soll man als Hundebesitzer das wissen? Man sieht es ihnen nicht an, und das macht die Spezies als solche so gefährlich – zumal die dadurch entstehenden Erkrankungen wie Hirnhautentzündung wirklich gravierend sind. Fachleute schätzen, dass jede vierte Zecke Borrelien in sich trägt. Folglich handelt es sich um eine nicht zu verachtende Gefahr, zumal die Verbreitung der Zecken immer mehr zunimmt.

Beim Menschen ist eine kreisrunde Rötung an der Stichstelle ein Indiz für eine Borreliose-Infektion. Oft kommen grippeähnliche Symptome wie Fieber oder Gelenkschmerzen hinzu. So vergleichsweise eindeutig verläuft eine Borreliose-Infektionen bei Hunden leider nicht. Zunächst ist die oben genannte Wanderröte aufgrund des Fells natürlich viel schlechter auszumachen. Hinzu kommt, dass die Gefahr für den Hund generell größer ist, weil er sich viel mehr in Feld und Flur herumtreibt. Typische Indizien für eine Ansteckung beim Hund sind Unruhe und Kläffereien, mitunter auch erhöhte Aggressivität.

Bei Verdacht auf Zeckenbiss sollten Sie daher auf jeden Fall den Tierarzt aufsuchen – eine Blutuntersuchung verschafft Klarheit. Im Übrigen sollten Sie eine Zecke so schnell wie möglich vom Tier entfernen – das reduziert die Infektionsgefahr. Hierzu verwenden Sie am besten eine professionelle Zeckenzange, wie man sie beispielsweise bei caruzoo.de kaufen kann. Denn die Entfernung einer Zecke ist nicht unkompliziert – mit einer gewöhnlichen Pinzette kriegen Sie meist nur den Kopf der Zecke gepackt. Mit der TRIXIE Zeckenzange – alternativ auch in der Kunststoffvariante erhältlich – wird die Zecke mit einem Knopfdruck nachhaltig aus der Haut gedreht – ein unschätzbarer Vorteil in einer ohnehin nervlich eher angespannten Situation.

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