Apropos Schranken. Auch die in der späten Jahreshälfte früher einsetzende Dunkelheit sollte keinen Hinderungsgrund für ausgiebige Hunde-Spaziergänge darstellen. Grundsätzlich ist es nämlich so, dass Bello keine Angst vor dem Schwarzen Mann hat, im Gegenteil, so was zieht ihn magisch an und weckt seinen Jagdinstinkt, und jagen wärmt bekanntlich Körper und Geist gleichermaßen.

Für den Halter empfiehlt sich freilich die Verwendung eines Leuchthalsbandes, vor allen Dingen dann, wenn er seinen Liebling nachts um drei im tiefen teutschen Tann wiederfinden möchte, nachdem er ihn törichter Weise frei herumliefen ließ. Weiterer unschätzbarer Vorteil: Abendliche Jogger freuen sich garantiert ein Loch in den Bauch, wenn der Hund, der ihm plötzlich vor die Beine springt, eine Leuchtdiode trägt, das verringert die Herzanfall-Gefahr ganz erheblich. Und die ganz umtriebigen Bellos kriegen zusätzlich ein Glöckchen umgebunden, damit man sie nicht nur sehen, sondern auch hören kann, zu jeder Zeit und an jedem Ort und so weit, wie die Ohren tragen. Tja, von Alpen-Kühen lernen heißt eben siegen lernen!

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

 

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