Welcher Hundefreund beschenkt nicht gern seinen vierbeinigen Liebling? Wenn Spielzeug bloß nicht so teuer wäre. Selber machen lautet die Devise von Corinna Lenz.

Foto: Corinna Lenz

Welcher Hundefreund beschenkt ihn nicht gern, seinen vierbeinigen Liebling? Vor allem mit Spielzeug. Wenn das bloß nicht so teuer wäre. Selber machen lautet die Devise von Corinna Lenz.

Ein paar ganz einfache Sachen, die jeder leicht nachbasteln kann, stellt Corinna Lenz nun in unserer neuen Video-Serie vor. Auf die Idee, Hundespielzeug selbst anzufertigen, brachte sie übrigens einer ihrer Hunde höchstpersönlich: „Peanut“, eine rumänische Straßenhündin, unermüdlich und schnell gelangweilt. Aber was soll man auch anfangen, wenn ein Trick durchschaut ist? Der Weg ist das Ziel, sagt das Hundehirn.

Kreative Hunde brauchen lustige Besitzer

„Für ‚Peanut‘ haben wir uns ständig neue Ideen ausdenken müssen“, erinnert sich Corinna. Eigentlich hat sie Jura studiert,  aber die meiste Zeit verbringt sie auf Hundeplätzen, um Trick – und Spielseminare zu geben. „Hunde sind einfach meine Welt.“ Außer „Peanut“ gehören noch zwei weitere schlaue Schlingel zu Corinnas Familie: „Snoopy“ und „N’Joy“, die Profis in Sachen Intelligenzspielzeuge. „Was wir uns für unsere Hunde ausdachten, wollten wir irgendwann mit anderen Hundehaltern teilen“, sagt Corinna. „Also hat mein Freund Clement eine entsprechende Homepage programmiert.“ Inzwischen kann auf „dogityourself.de“ jeder eigene Tipps einstellen, von gefilzten Perlen aus Hundefell über Bettchen, Leinen und Halsbänder bis hin zu Backrezepten, Kühlschrankmagneten, Beschäftigungstipps und eben Intelligenzspielsachen. Denkt man nur an einen simplen Futterball, blättert man dafür im Handel schon jede Menge Kohle hin. „Dabei reichen zum Beispiel auch ausgediente Joghurtbecher, Papprollen, Eierkartons oder Schokoladenschachteln, um Hunde zu amüsieren“, verrät die 32-jährige Hundefreundin. Und wie aus „Müll“ im Nullkommanichts bombastischer Hundespaß wird, zeigt sie in ihren Videos.

Mitmachen können alle

Die einzelnen Folgen der Serie bauen auf einem stufenweise steigenden Schwierigkeitsgrad auf. So können auch in Sachen Intelligenzspielzeug „jungfräuliche“ Hunde mitmachen, ebenso Hunde mit Handicaps und Welpen. Den Auftakt bilden vorbereitende Schnüffelspiele, die Bello zunächst für die Leckerchensuche begeistern sollen. Dabei peppen sie auch noch mit viel Gaudi Spaziergänge auf oder versüßen so manchen ollen Regentag zu Hause. Geht es ab Film Teil drei direkt ans Basteln, lohnt es sich vor allem für Besitzer großer Hunde, zu allen Utensilien immer auch eine Rolle Leukoplast parat zu halten. Hier und da drumherumgewickelt, lassen sich Spielsachen, die mancher Spezi allzu schnell auseinanderlegt, prima stabilisieren, „zäher“ und widerstandsfähiger machen. Das hält Fiffi bei Laune und steigert den Spaßfaktor.

Auf die Farbe kommt es an

Zuviel verraten wird an dieser Stelle zwar noch nicht – doch in Folge fünf spielen Farben eine Rolle. Wer schon ganz gespannt ist, kann im Hinterkopf behalten, dass Hunde Farben nicht genau so wahrnehmen wie Menschen. Orange, Rot und Grün unterscheiden sie kaum bis gar nicht. Ganz hervorragend erkennen sie aber Gelb, Blau und Violett sowie Schwarz und Weiß.

Also dann: Film ab!

Link-Tipps:
www.dogityourself.com
www.trickhund.de

 

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