Puppy©pailoolom-iStock.com

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Zu den Errungenschaften der modernen Zivilisation gehört unter anderem auch die Zahnpflege. Man mag es sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie sehr die Menschen vor sagen wir einmal „läppischen“ 200 Jahren den Launen von Karies & Co. ausgesetzt waren. Dies ist heutzutage zum Glück anders! Und nicht nur für den Menschen, sondern auch für seinen Hund.

Zugegebenermaßen: Die Zahnbürste für den Hund hat es praktisch schon immer gegeben. Und zwar die Knochen von Beutetieren (Wildhund) bzw. Fresstieren (Haushund). Fakt ist nämlich: das beständige Kauen von Knochen stärkt nicht nur die Kaumuskulatur, sondern reinigt auch die Zähne und entfernt störenden Zahnbelag. Allerdings werden in diesen Zeiten Hunden die Knochen von Tieren nur noch in den seltensten Fällen zum Fraß vorgeworfen. Das liegt zum einen daran, dass es die „Metzgerei um die Ecke“ in aller Regel nicht mehr gibt. Und zum anderen, dass der Durchschnittsbürger allem, was nicht fein säuberlich in Folie verschweißt ist, misstraut.

Wie dem auch sei, eine wirklich gute Alternative zum „Originalknochen“ sind die so genannten Kauknochen. Hierbei handelt es sich um industriell gefertigte Produkte, die die gleiche Funktion wie „echte“ Knochen haben, zugleich aber nicht „unappetitlich“ (die Rede ist vom Menschen!) daher kommen. Auch auf dem Hundeknochen-Sektor ist die Auswahl natürlich riesig, und aus diesem Grund sollten Sie bei der Auswahl eines geeigneten Produkts ein paar Sachen beachten.

Zum einen gilt, dass Kauknochen nicht nur lecker, sondern auch funktional im Sinne der oben genannten Zahnpflege sein sollten. Darüber hinaus sind Hundeknochen natürlich auch ein tolles Beschäftigungsmittel für den Hund. Dabei reicht das Spektrum vom Kauknochen über den Kaustreifen bis zum kauintensiven Snack. Ferner sollten Hundeknochen frei von künstlichen Aromen und Zusatzstoffen sein, sondern vollends naturbelassen. Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass Größe des Hundes und Größe des Kausnacks zueinander passen. Banal gesagt: ein kleiner Hund kann mit einem riesigen Kauknochen ebenso wenig anfangen wie ein riesiger Hund mit einem winzigen Kauknochen – zumal im letzteren Fall außerdem eine versehentliche Verschluckungsgefahr hinzukommt. Und noch etwas: die Verwendung von Kauknochen bzw. Hundeknochen ersetzt nicht die regelmäßige Gebiss-Kontrolle Ihres Vierbeiners durch den Zahnarzt!

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