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Sommerzeit ist Draußenzeit. Rumtollen im Garten, frei laufen über Wiesen und durch Wälder. Da gibt’s viel zu entdecken. Auch so einiges das summend und surrend durch die Gräser schwirrt. Da die Neugier bekanntlich stärker ist als der Verstand kommt es leider ab und an vor, dass einer dieser fiesen Stachel seinen Weg durch das dicke Fell findet. Hund und Katze reagieren, ähnlich wie wir Menschen, auf die fiesen Stiche. Sollte Ihr Tier dazu noch allergisch auf die Gifte von Biene, Wespe und Co. reagieren, kann die Situation gefährlich werden.
Heute erklären wir Ihnen wie sie in solch einer Situation souverän und richtig handeln, welche Möglichkeiten sie auch unterwegs haben Ihr Tier zu beruhigen, Tricks, die schnell Besserung versprechen. Alles was Sie tun müssen, ist weiterlesen.

Egal ob sich Mieze im Garten oder Bello beim Spaziergang einen Wespen- oder Bienenstich einfängt, oberste Regel für alle Tierbesitzer ist: „Ruhe bewahren“. Reagieren Sie gestresst und panisch, geht die Stimmung direkt so auf Ihr Tier über. Vor allem Hunde sind sehr stimmungsfühlig. Ein hektisches agierendes Herrchen macht das Leiden nicht angenehmer. Die Reaktionen sind von Tier zu Tier unterschiedlich. Der einen Vierbeiner zieht nach einem Wespenstich weiter seines Weges und andere haben mit Schwellungen, Juckreiz und Atemnot zu kämpfen. Sollte Ihr Tier allergisch sein, besteht vor allem bei Stichen in empfindliche Schleimhäute wie z.B. den Mundraum oder Nase, Lebensgefahr. Der ganze Körper kann anschwellen, die Atemwege werden zugeschnürt und es droht der Kreislaufkollaps. In diesem Fall fahren Sie bitte sofort zum nächsten Tierarzt!

Was kann ich tun?
Hier haben wir für sie einen Fahrplan zusammengestellt, wie Sie am besten mit einem Wespen- bzw. oder Bienenstich bei Hund oder der Katze umgehen.

Erster Schritt ist die Suche nach dem Stachel, natürlich nur im Falle einer piekwütigen Biene. Wespen behalten Ihren Stachel gerne bei sich, da lohnt die Suche nicht. Entfernen Sie den Bienenstachel vorsichtig und vor allem ohne ihn weiter zusammenzudrücken um nicht noch das Restgift in die Blutbahn zu befördern. Hierbei hilft Ihnen die Trixie Zeckenzange mit Ihrer einfachen Handhabung.

Streicheln Sie Ihrem Tier über den Kopf, das beruhigt und hilft gegen eventuellen Juckreiz. Reden Sie Ihrem Tier beruhigend zu. Das entspannt die gesamte Situation, da Ihre Ruhe auf das Tier übergeht.
Versuchen Sie auch, kratzen im Gesicht zu unterbinden. Das mag in der Situation zwar Besserung versprechen, aber das Risiko, dass sich Ihr Tier noch zusätzlich verletzt, ist hoch. Sollte das Tier schon Probleme bei der Atmung haben, strecken Sie den Hals und verlagern Sie die Zunge nach vorne. Das verhindert eine Blockade der Atemwege.

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