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Verehrte Leser. Im Alter lässt manchmal das Gedächtnis nach. Aber auch die Nieren. Männer kennen das, oje, die kennen das, verdammt noch mal viel zu gut kennen die das. Stichwort: Nieren- bzw. Harnstein. Aua! So ergeht’s freilich auch alternden Hunden und Katzen, mei, die Nieren, ach, die sind eben nicht mehr ganz fabrikfrisch. Was tun?

Zunächst einmal: Nicht verzagen, Ruhe bewahren! Erst recht, wenn man unter so genannter Niereninsuffizienz leidet, sei es in der chronischen oder in der akuten Variante. Regel 1: Tierarzt aufsuchen, Diagnose stellen lassen, Medikamente verabreichen, sonstige Verhaltensregeln beachten! Regel 2: Ernährung unverzüglich auf spezielle Nieren-Diät umstellen! Regel 3: Bei caruzoo.de entlang surfen! Denn dort – einer absoluten Hochburg in Sachen Nierendiätprodukte für Katzen und Hunde – werden Sie schneller fündig, als es manchem phosphorverwöhnten Hundchen lieb sein dürfte.

Es ist nämlich so. Wem’s tierisch an die Nieren geht, der kann beim Fresschen nicht einfach weitermachen wie bisher, denn sonst steht eines Tages eine fiese gemeine Erkrankung vor der Tür und klingelt Sturm, dass es einem die Fußnägel nach oben klappt. Vermeiden Sie das! Nieren-Hunde bzw. Nieren-Katzen benötigen Nahrung, die besonders leicht verdaulich ist, und natrium-, phosphor und proteinarm sollte sie auch sein – manchmal aber auch besonders proteinreich, kein Witz, so ne Nierenerkrankung ist oft launischer als das Wetter oder eine Frau. Phosphor hingegen braucht kein Mensch, das sehen wir sofort ein, das Zeug leuchtet zwar schön, ist aber sonst zu nichts nütze. Merken Sie sich daher: Wenn Sie das nächste Mal im Haustiersupermarkt stehen, meiden Sie einfach das Regal mit den Phosphorprodukten! Egal ob tiefgekühlt, geschnitten oder am Stück.

Liebe schwäbische Hausfrauen: Da ihr gern kocht, freut sich euer nierenkrankes Haustier natürlich über selbst gemachtes Futter – beispielsweise gekochte Kartoffeln mit rohem Hack und rohem Ei, aber ohne Gewürze oder andere Einmachhilfen. Lecker! Es stellt sich bloß die Frage: Wer ist denn heutzutage eigentlich noch ne echte schwäbische Hausfrau? Die meisten unter uns, also jene, deren Kochkünste in der Regel darin bestehen, mit einiger Mühe die passende Mikrowellen-Auftauzeit herauszufinden, kämen nie auf die Idee, so ein komisches braunes Ding – wie hieß das noch, Kartoffel?! – in ein anderes rundes Ding mit Wasser zu werfen und so lange zu erhitzen, bis es weich und genießbar ist. Ja, liebe Hipster, auch eine Pommes hat ne Mama!

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