Ganz klar: Bello will und braucht Action. Besonders gerne im Sommer. Tipps zu schönen sportlichen Freizeitaktivitäten an frischer Luft.

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Ganz klar: Bello will und braucht Action. Und welche Jahreszeit würde sich dazu besser eignen als der Sommer. Deswegen gleich unter die professionellen Hundesportler zu gehen, muss nicht sein. Es geht auch individuell.

Sicher, Hobbys wie „Agility“, „Dog Dancing“, „Treibball“ oder „Obedience“ machen richtig Spaß. Viele Hundebesitzer haben dennoch wenig Lust, dergleichen regelmäßig zu betreiben, in Hundevereine einzutreten oder Kurse zu belegen. Sie sind lieber mit Bello allein oder ganz zwanglos mit anderen Hundefreunden unterwegs, ohne Blick auf Training, Leistung und Ziele, sondern einfach aus Spaß an der Freude. Warum also das Zusammensein nicht noch ein bisschen aufpeppen?

Sport für jede Gelegenheit

Das Equipment, das man braucht, um Bello auf Tempo zu bringen, passt zumeist in eine Hosen-, Jacken- oder Gürteltasche. Eine Frisbee-Scheibe zum Beispiel. Empfehlenswert sind weichere Modelle, da der Hund diese besser packen kann. Außerdem bergen sie nicht die Gefahr, dass sich der Hund am Spielzeug verletzt. Beim Spiel mit der Frisbee-Scheibe kann man übrigens auch jede Menge Kunststücke integrieren: Dann springt Bello beispielsweise mit der Scheibe im Mund auf Herrchens Rücken oder in Frauchens Arme, läuft Slalom durch die Beine und Ähnliches. Falls sich der Hund nun gar nicht fürs Frisbee begeistern mag, heißt es einfach andere Spielsachen auszuprobieren.

Ganz mobil mit „Mobility“

Wer keine Lust auf „Agility“ hat oder einen älteren beziehungsweise nicht so leistungsfähigen Hund, kann es mit „Mobility“ versuchen. Das lässt sich zum einen in jedem Garten und auf jeder Wiese spielen, zum anderen aber auch auf Spaziergängen durch den Wald oder sogar in der Stadt. Für die grüne Wiese braucht man diverse „Geräte“ – Hürden, Slalomstangen oder Pylonen, Kisten, Tunnel mit und ohne Sack, Reifen, Balken, am Boden liegende Leitern und alles, was die Phantasie sonst noch zum Sportgerät umfunktionieren kann. Anders als beim „Agility“ ist beim „Mobility“ nichts genormt oder vorgegeben. Auf Tempo kommt es auch nicht an. Im Wald lassen sich deshalb auch umgestürzte Bäume, Bachläufe, größere Steine, Baumstubben, Bootsstege und Ähnliches in einen Parcours zum Klettern, Hopsen, Durchkriechen und Umrunden einbeziehen. Die Stadt ist sogar noch attraktionsreicher. Denn hier bieten sich von Treppenstufen und Bänken über Poller, Pfosten, Mülltonnen und Parkuhren bis hin zu Fahrradständern, Fahnenmasten, Baustellenmobiliar und Einfassungen von „Hochbeeten“ und Grünanlagen zahllose Gegenstände fürs „Hindernislaufen“ an. Und wer zwischendurch auch noch ein bisschen „Grundgehorsam“ oder kleine Tricks einbaut, übt feine Stadtmanieren bei Bello sprichwörtlich im Vorbeigehen.

Zu Wasser und zu Lande

An heißen Tagen ist der beste Sport für Hunde: schwimmen. Ein trainierter Hund schafft es ohne Weiteres, gemeinsam mit Herrchen oder Frauchen einen kleinen See zu überqueren, um die andere Seite oder eine Insel zu erkunden. Ist es nicht ganz so warm, kommt Bello gern auch mit zu einer Fahrradtour oder begleitet beim Inline-Skating, Joggen, Nordic Walking oder Reiten. Großen Spaß haben die meisten Hunde an Wandertouren, vor allem in Gegenden, die neu sind. Von den Meeresküsten bis zum Gebirge bieten sich zahlreiche Wanderregionen nicht zuletzt auch für mehrtägige Expeditionen an. Und wenn das Wetter mal nicht so schön ist und Mensch und Hund einen Tag auf dem Sofa verdösen, lassen sich in vielen Büchern „Auskopplungen“ von echten Hundesportarten für den Privatgebrauch finden.

Tipps und Tricks für den individuellen Freizeitsport mit Hund:

  • Spiel und Spaß stehen im Vordergrund
  • Der eigenen Phantasie Raum geben
  • Örtliche Besonderheiten (Stadt, Wald etc.) einbeziehen
  • Auch wenn man keine bestimmte Sportart ernsthaft betreiben will, eignen sich Bestandteile derselben für den Privatgebrauch (z. B. aus „Dog Dancing“ oder „Obedience“)

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