Labrador

Erkältung bei Hunden – Foto: Jan Matoska – Fotolia.com

Tür zu, es zieht! So ein Hundewetter ist wirklich zum Heulen. Aber was soll man machen? Papi muss zur Arbeit, Fifi muss zum Gassi, sie haben beide keine Wahl und müssen raus. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, sagt der Volksmund? Durchaus richtig. Aber es gibt auch böse Erkältungen, sei es bei Menschen oder bei Hunden. Und wenn es Fifi dann doch erwischt hat, ist es gut, einige wichtige Dinge bereits im Vorfeld zu wissen.

Zunächst die gute Nachricht: Menschen und Hunde stecken sich in der Regel nicht gegenseitig an! Denn humane und tierische Erreger haben seit Jahrhunderten Familienzwist. Die weniger gute: Bernd wie Bello können trotzdem krank werden, und zwar mit allen Schikanen. Beim Hund äußert sich das zunächst durch häufiges Niesen, eine triefende Nase, vermehrtes Husten, Appetitlosigkeit oder Null Bock auf alles und nichts. Ja wie, du Hund, du willst weder spielen noch ein Leckerli, von Frischfleisch ganz zu schweigen? Dann, liebe Herrchen und Frauchen, sollten Sie mal hübsch Fieber messen. Lässt sich die Temperaturerhöhung nicht von der Hand weisen, geht’s schleunigst ab ins Körbchen, und dort gibt es dann viel Streicheleinheiten, viel Flüssigkeit, viel Wärme, viel Ruhe und ein wenig richtig gutes Futter bzw. Schonkost von caruzoo.de. Frischluft ist okay, aber nur ganz kurz, und wenn das Fieber auf tropische 38,5 Grad und mehr steigt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Wir wünschen gute Besserung!

Neben der Krankhundpflege gibt es aber noch einen anderen wichtigen Punkt, den Sie beachten sollten, und das ist die Krankhundvermeidung. Zum einen sollten Sie dafür sorgen, dass das Immunsystem Ihres Lieblings allzeit bereit, tip-top und absolut TÜV-sicher ist. Konkret: Halten Sie Herz, Lunge und Abwehrkräfte von Bello auf Trab! Gehen gemeinsam nach draußen und haben Sie Spaß an der Bewegung! Trainieren Sie die weißen Blutkörperchen Ihres Hundes wie ein liebenswerter Drill Sergeant im Kalten Erreger-Krieg – meinetwegen unter Zuhilfenahme entsprechenden Outdoor-Hundespielzeuges! Gönnen Sie Ihrem Tier ein hübsches Regenmäntelchen, bevor Sie es hart, aber herzlich durch das Anti-Viren-Programm schleusen! Behüten Sie sich und Ihren Hüte-Hund vor all zu viel Nässe und Kälte! Rubbeln Sie feuchte Fifis gut und gründlich trocken! Und gönnen Sie Ihrem Liebling eine heiße Schokolade, wenn Sie nach einem kräftigenden Spaziergang nach Hause kommen, und wärmen Sie Ihren Steiß an einer voll geladenen Wärmflasche! Oder umgekehrt.

Und noch ein Tipp: Fall notwendig, sinnvoll und erwünscht, dürfen Sie das Immunsystem Ihres Tieres zusätzlich mit so genanntem Ergänzungsfutter bzw. Kraftkonzentraten aufmotzen. Das kostet zwar ein paar Taler, kann aber gerade bei besonders jungen oder besonders alten Hunden eine sinnvolle Investition sein. Denn Ergänzungsfutter usw. enthält einen besonders hohen Anteil an Aminosäuren, Eiweiß, Fettsäuren, Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, sprich: es macht alte Knochen frisch und munter, jagt jeder sich im Tiefschlaf befindlichen Körperabwehr eine Art Adrenalinschock durch die Adern – und ist auch sonst nicht schlecht. Wie heißt es so schön: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

 

 

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