Geoff-Stearns-Frog-CC-BY

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Wie heißt es so schön: Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Hunde sind treu, zuverlässig, liebenswert und gute Kameraden. Sie gehören zur Familie. Sie bereichern unseren Alltag und spenden Freude. Wer Hunde liebt, liebt das Leben. Und nichts ist schlimmer als ein Hund, der krank wird und leidet. Zum Beispiel an Herzinsuffizienz.

Herzinsuffizienz ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Sie bedeutet, dass das Herz es nicht mehr schafft, ausreichend Blut in den Organismus zu pumpen. Dabei ist die schleichend auftretende Herzinsuffizienz oft das Resultat einer vorherigen Erkrankung von Herzmuskel oder Herzklappen. Bei Hunden ist diese Herzerkrankung ziemlich weit verbreitet. Besonders bei alten und übergewichtigen Tieren tritt sie relativ oft auf. Dabei sind kleine Rassen potentiell gefährdeter als große.

Herzinsuffizienz bedeutet also „schwaches Herz“. Der Blutfluss ist beeinträchtigt, die ausreichende Versorgung der Organe gefährdet. Typische Symptome einer Herzerkrankung bei Hunden sind „übertriebene“ Müdigkeit oder Antriebslosigkeit, Fressverweigerung, Atemnot oder Husten, letztere besonders beim Gassigehen.

Falls solche Symptome auftreten, sollten Sie – auch auf einen unklaren Verdacht hin – sofort den Tierarzt aufsuchen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Denn mit Herzinsuffizienz ist wirklich nicht zu spaßen. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann dies zum Kollaps führen oder schlimmerem führen.

Herzinsuffizienz erkennt der Tierarzt beispielsweise an im Bauch oder anderen Organen angesammelten Körperflüssigkeiten, atypischen Schleimhäuten oder verdächtigen Herzgeräuschen. Da es sich hierbei um eine organische Erkrankung handelt, kann die Ursache nicht beseitigt werden – umso wichtiger ist eine begleitende medikamentöse Therapie.

Doch mit Tabletten ist es beileibe nicht getan. Um das Herz zu entlasten, muss es in vielerlei Hinsicht gestärkt werden, beispielsweise durch viel Bewegung sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Dabei versteht sich von selbst, dass Bewegung hier nicht Hochleistungssport heißt. Vielmehr sollte sie regelmäßig und in Maßen erfolgen. Als Faustregel gilt: lieber mehrere kurze Spaziergänge täglich als ein langer. Und lieber gemütlich gehen als wild herumtoben.

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