Clicker, Spielzeug, Wasserflasche, Leckerli – manch Hundehalter ist beim Spaziergang behängt wie ein Weihnachtsbaum. Nützliches Equipment entspannt da ungemein.

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Pfeife, Clicker, Spielzeug, Wasserflasche, Leckerli – so mancher Hundebesitzer ist auf dem Spaziergang behängt wie ein Weihnachtsbaum. Nützliches Equipment entspannt da ungemein.

Kein Wunder, dass die gute alte Gürteltasche vom Bauch des Hundefreundes kaum mehr wegzudenken ist. Sie „schluckt“ eine Menge, vom Handy über den Autoschlüssel bis hin zu den Leckerchen, einem Pflastertäschchen, dem Abwehrspray für den Notfall und einem hübschen Gummiball. Zumindest, wenn sie groß genug ist und viele Taschen hat. Deshalb wird man in Sachen Ausrüstung manchmal eher im Anglerbedarf fündig als im Zoogeschäft. Tipp für alle, denen „normale“ Gürteltaschen noch nie ausgereicht haben: Die Angler-Gürteltasche von „Cormoran“ mit zwei zusätzlichen, verschieb- und abnehmbaren Seitentaschen. In das gute Stück passen neben allem anderen sogar auch noch zwei mittelgroße Dummys und ein Erste-Hilfe-Set.

Von Täschchen und Taschen

Wer mit seinem Hund an einem echten Verhaltensproblem arbeitet oder intensiv trainieren möchte, braucht oftmals nicht nur Platz für viele Leckerchen, sondern für viele verschiedene Leckerchen. Dann empfiehlt sich eine eigene Trainingsweste mit entsprechend großen Taschen. Wiederum lohnt sich ein Streifzug durch den nächsten Angelladen oder beim Hundesport-Spezialausstatter. Wer dagegen bloß im Park oder zur Pinkelrunde um den Block unterwegs oder grundsätzlich eher puristisch veranlagt ist, dem reichen zumeist kleine Beutelchen, die sich mittels Karabiner an den Gürtelschlaufen der Hose befestigen lassen.

Alles huckepack

Auch ein Rucksack oder eine Schultertasche sind nicht von der Hand zu weisen, wenn man mehr als nur das Nötigste bei sich haben möchte. Einen Regenüberwurf zum Beispiel, einen Snack, Fotoapparat, Zeichenblock. Oder spezielle Trainingsgegenstände wie Dummys, die man auch gerne mal im Dutzend braucht. Alles ganz alleine zu tragen muss dennoch nicht sein. Für Bello gibt es ebenfalls Rucksäcke. Wichtig ist, dass ein solcher wirklich nur leicht gepackt wird. Und gleichmäßig. Denn Hunderucksäcke verfügen über zwei Packtaschen, die jeweils rechts und links an Bellos Seite hängen. Zuviel oder ein ungleichmäßig verteiltes Gewicht kann zu Verspannungen und Schmerzen führen. Außerdem muss ein Hunderucksack perfekt passen. Er darf weder scheuern noch irgendwo drücken. Wenn der große Durst weder bei Mensch noch Hund bis zum Auto warten kann, empfiehlt sich eine Hüfttasche, die eine oder auch zwei Trinkflaschen integriert. Solche gibt es im Outdoor-Handel.

Für Hundehalter mit Kind

Eltern wissen es schon lange: Wo Bello am liebsten spazieren geht, kommt man mit Kinderwagen nicht wirklich weit. Zum Glück gehören Babys aber ohnehin nicht in irgendwelche Kisten, sondern als sogenannte „aktive Traglinge“ an Mama oder Papas Seite. Sprichwörtlich. An Tragetuch oder Tragesack für den Sprössling kommen Hundehalter also am wenigsten vorbei. Wichtig: Das Modell muss die korrekte „Spreiz-Anhock-Haltung“ der Babybeine ermöglichen. Das tun tatsächlich nur die wenigsten. Mit einem „Didymos“-Tragetuch oder einem „ErgoBaby-Carrier“ kann man aber nichts verkehrt machen. Damit klappt’s mit Kind sogar in der Hundeschule und im Training. Denn wenn das Baby mittendrin statt nur dabei ist, kommt es auch nicht auf die Idee, zu schreien.

Tipps und Tricks fürs Outdoor-Equipment:

  • Die Klassiker: Gürteltaschen, Leckerchenbeutel, Kotbeutelspender
  • Für Anspruchsvolle: Anglerausrüstung, Hundesport-Spezialausstatter
  • Für den Hund: Hunderucksack
  • Für die Kleinsten: Tragetuch und Tragesack

 

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