Kommen wir zum Zähneputzen als solches. Frei nach dem Motto „Was Klein-Fifi nicht lernt, lernt Groß-Fofo nimmermehr“ empfiehlt es sich, das Tier von früh auf an regelmäßiges Schrubben und Bürsten zu gewöhnen. Wieso sollte Ihr Hund sich über etwas beschweren, wenn er es nicht anders kennt? Diese Logik, finden wir, ist nicht nur zwingend, sondern auch reichlich bestechend. Der Zahnputz-Akt als solcher beginnt damit, dass Bello seine Schnauze öffnen sollte, damit die Spezial-Hunde-Zahnbürste mit der Spezial-Hunde-Zahncreme besser hinein passen. Hey, du Tier, wirst du wohl das Maul aufmachen? In solchen Momenten entscheidet sich, wie groß das Vertrauen zwischen Mensch und Hund wirklich ist.

Das Zähneputzen führen Sie bitte einmal täglich durch, und zwar zur immer gleichen Uhrzeit, denn Hunde sind bekanntlich Gewohnheitstiere. Drücken Sie die Zahncreme bitte tief in die Borsten, damit sie nicht abgeleckt wird, und beginnen Sie zunächst damit, die Eckzähne zu reinigen – und erst dann sind die hinteren Zähne und die Schneidezähne an der Reihe. Obacht: Viele Hunde niesen, wenn man ihnen die Schneidezähne putzt! Im Zweifel also ein Lätzchen umbinden, wahlweise sich selbst und/oder dem Hund, und außerdem immer schön „Gesundheit“ wünschen. So viel Zeit für Höflichkeiten muss auch beim Zähneputzen sein!

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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