Könnten sie reden, wäre es mit Hunden im Zoogeschäft wohl ebenso schwierig wie mit Kindern im Spielzeugladen. Und auch da gilt: Nicht alles ist pädagogisch wertvoll

Foto: CallallooAlexis-Fotolia.com

Könnten sie reden, wäre es mit Hunden im Zoogeschäft wohl ebenso schwierig wie mit Kindern im Spielzeugladen. Und hier wie da gilt: Nicht alles, was gefällt, ist pädagogisch wertvoll.

Hunde und Kinder haben in Sachen Spielzeug noch etwas gemeinsam: Sie bevorzugen solche, die gemeinsam bespielt werden können. Für Hunde ist deshalb alles umso toller, was Herrchen oder Frauchen ins Spiel einbezieht. Seit Hundegedenken finden sich denn auch die Uralt-Klassiker ganz oben auf dem Wunschzettel: Dinge zum Schmeißen, Verfolgen und Apportieren, Spielzeuge zum Zerren und natürlich alles, was Hund kaputt machen kann und darf.

Such das Bällchen

Bälle und Stöckchen sind mit etwas Vorsicht zu genießen. Zum einen bergen sie Verletzungsgefahren: Manches Stöckchen hat sich schon splitternd ins Zahnfleisch oder in den Hals gebohrt oder wurde gar als Ganzes verschluckt und konnte nur noch per OP wieder ans Tageslicht befördert werden. Viele Bälle, vor allem Tennisbälle, besitzen eine raue Oberfläche und schleifen im Laufe der Zeit systematisch die Hundezähne ab. Oftmals wird dann sogar irgendwann deren Nervenhöhle eröffnet. Tierzahnärzte sprechen in solchen Fällen von einem „Spielergebiss“. Stöckchen daher nicht im Wald auflesen, sondern die quietschende Gummiversion aus dem Tierhandel mitnehmen. Bei Bällen ebenfalls solche aus Gummi oder Leder bevorzugen. Und: Nicht so oft das Gleiche spielen. Zum Stöckchen- oder Ball-Junkie wird ein Hund nämlich schneller, als Herrchen oder Frauchen „Piep“ sagen können.

Mit Essen spielt man doch!

Abwechslung gehört ins Spiel, ganz klar. Und weil Spiele so ganz nebenbei ruhig auch die grauen Zellen auf Vordermann bringen dürfen, boomt der Markt der „Intelligenz-Spielzeuge“ zu Recht. Fast schon obligatorisch sind für jeden Hund Snack- oder Futterbälle. Sie können mit Fressbarem befüllt werden und dürfen gern den langweiligen Futternapf komplett ersetzen. Zumindest, wenn dieser nicht schon längst gegen einen „Aikiou“ ausgetauscht wurde, einen Napf mit Türchen und Deckeln, die nacheinander geöffnet und geleert werden wollen. Fürs Leckerli zwischendurch eignen sich diverse Kniffel-Brettspiele für Hunde, von Hunde-Schach bis -Poker und „Snacky-Keyboards“.

Mobil mit Mobility

Bewegungsfanatikern unter den Vierbeinern kann man mit einem portablen Hindernisparcours eine Freude machen. Tunnel, Hürden, Wippen und Reifen zum Durchhopsen gibt es auch für den Hausgebrauch und nicht nur für professionelle Agility-Sportler. Bewegung kommt auch mit allerlei Zerr- und Ziehspielzeugen ins Spiel. Und mit der guten alten Reizangel. Sie stammt eigentlich aus der Jagdhunde-Ausbildung, eignet sich aber genauso gut für spielerisches Anti-Jagdtraining. Hundebesitzer sollten dann aber tunlichst vermeiden, Echtfellspielzeug daran aufzuhängen. Was sich an der Reizangel sehr gut macht, sind plüschbezogene Bälle mit Schweif. Wer brav „Sitz“ macht, wenn das Ding an ihm vorbeisaust oder hasengleich durchs Gras huscht, darf sich den Ball zur Belohnung dann auch gerne ordentlich um die Ohren schütteln.

Und hier noch mal die Top Five im Überblick:

  • Gummi-Spielzeug
  • Zerrspiele
  • Futterbälle & Intelligenzspielzeuge
  • Agility-Zubehör
  • Reizangel

Empfehlung des Lindermann-Teams: Diverse Futterbälle, schöne Intelligenzspielzeuge, Agility-Zubehör, Reizangeln (“z. B. die “Dog Dangler Trainingsangel”) oder auch Bälle & Taue für Zerrspiele finden Sie in unserem caruzoo-Shop.

Leave a reply

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.