Golden doodle puppy

„Ist der neu?“ „Nein. Mit Perwoll gewaschen!“ So sagte man früher, wenn etwas besonders weich und kuschelig war – ach Kinners, lang ist’s her. Da die Zeiten, wo man sein Haustier einfach in die Waschmaschine steckte, damit das Fell wieder 1A in Schuss ist, jedoch unwiederbringlich vorbei sind, muss der zivilisierte Haustierbesitzer von heute zu anderen Methoden greifen. Lesen Sie mal, welche das sind!

Männer haben zu weiblichen Haarbürsten gemeinhin kein völlig entspanntes Verhältnis – es sei denn, sie verfügen selbst über eine Zauselfrisur und tragen mit dazu bei, das Kammgerät nach und nach in ein unbelebtes Haarknäuel mit Griff zu verwandeln. Trotzdem muss festgestellt werden: Bürsten machen schon irgendwie Sinn! Nicht nur bei Frauen, auch bei Hunden und Katzen, welche regelmäßig gestriegelt werden sollten, damit sie im Allgemeinen wie geschniegelt aussehen. Auf diese Weise werden nämlich nicht nur Schmutz, Larven, Läuse und ausgefallene Borsten entfernt, sondern auch Verfilzungen und Knoten vermieden. Und für die Durchblutung ist es ebenfalls gut! Gut durchblutete Tiere, darin sind wir uns ja wohl einig, sind schlecht durchbluteten bei weitem vorzuziehen. Zur Erreichung dieses Zieles hat der Käufer übrigens die Wahl zwischen normalen Tierbürsten und speziellen Massagebürsten – beides bei carruso.de, Ihrem freundlichen Striegel-Dienstleister von nebenan, erhältlich.

Was aber ist, wenn der Fifi im Matsch gespielt hat oder die Mausi in einen Kessel Rübenkraut gefallen ist? Dann müssen Tier-Shampoos ran, na loggisch. Solche Mittelchen machen nicht nur alles tadellos sauber, sondern auch rein. Hinzu kommt: abgestorbene Hautzellen usw. werden gleich mit beseitigt! Aber Obacht: Shampoo bitte wirklich nur dann verwenden, wenn es dreckmäßig hart auf hart kommt. Denn es ist und bleibt Chemie, so was belastet und stresst die Haut, und alle RTL-Supermodels mit täglichem Haar-Waschzwang sollten jetzt mal in sich kehren und eine Weile darüber nachdenken.

Ein weiteres Kriterium für schönes Fell ist die Ernährung. Auf eine einfache Formel gebracht: Schlechtes Essen macht struppig und stinkig, gutes Essen seidenglatt und formidable. Mon Dieu, Darling, wie splendid du heute wieder ausschaust! So einen Satz werden nur solche Hunde und Katzen zu Ohren bekommen, deren Inhaber sie regelmäßig mit ausgewogenem Futter füttern. Trockenfutter, Nassfutter, das ist schnurzpiepe. Ausgewogen heißt: Mit allen Mineralstoffen und Vitaminen versehen, welche das Tier für ein zum Niederknien geiles Fell benötigt. Das heißt ferner: Hier und da gerne mal ein Snack, aber bitte nur was Gescheites – und immer in Maßen! Reicht das immer noch nicht aus, kann man gegebenenfalls zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Diese enthalten nämlich zusätzlich zum eigentlichen Schmackofatz so geschmeidige Dinge wie Fettsäuren und Öle, welche das Tier von innen nach außen durchwalken und das Fell Zug um Zug fit für die Champions League im Tierfellbereich machen. Meine Mietze ist der Bayern München unter den Katzenfellen! Mein Wuffo ist das Real Madrid in der Hundehaar-Sparte! Solche Sätze müssen keine unerfüllbaren Träume bleiben, meine sehr geschätzte Damen und Herren, liebe Leser. Und das klingt alles dermaßen poetisch, das man glatt weinen möchte.

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

 

 

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