Richtige-Hundeschule©-Conny-Hagen-Fotolia.com1_

 

Liebe Tierfreunde! Was für Humanisten das Altsprachengymnasium, ist für Hunde das Clicker-Training. Lernen müssen wir fürs Leben, immer höher, immer schneller, immer schlauer, aber hallo! Sonst erfährt der Mensch je nie, wann die Keilerei von Issos stattfand (333 v. Chr.), und der Hund lernt seinerseits nicht, wie man sich zu Tische oder bei Hofe zu benehmen hat. Erziehung tut not, daran gibt’s nichts zu rütteln, und wie Clicker-Training geht, lesen Sie bitte wie folgt.

Einem Hund gute Manieren beizubringen ist nicht ganz leicht. Autodidaktisch macht er’s nicht, wozu auch, in den Augen unerzogener Wesen ist artiges Benehmen eh nur Schikane. Folglich müssen Mutti und Vati ran! Nun, da kommt das aus den USA stammende Clicker-Training gerade recht. Clicker macht Spaß, es macht Kinder froh, Erwachsene ebenso, Bello sowieso, und das ganze funktioniert folgendermaßen: Besorgen Sie sich einen Klicker, das heißt einen Knallfrosch, der Knick-Knack oder Klick-Klack oder meinetwegen auch Knick-Klack oder Klick-Knack macht, wenn man darauf drückt. Das Ding halten Sie dem Tier dann unter die Nase, machen Klick und geben ihm ein Leckerli von carruso.de. Das ganze üben Sie so lange, bis es im Hundehirn seinerseits Klick macht, sprich: Sobald Bello also kapiert hat, dass Klicken und Belohnung von jetzt an und bis ans Ende seiner Tage eine innige Symbiose eingegangen sind.

Ist diese Hürde erst genommen, ist der Rest praktisch ein Kinderspiel, und dank Clicker-Training können Sie Ihrem Hund die schönen Verhaltensweisen, dollsten Kunststücke und absurdesten Stunts beibringen. Zumindest theoretisch.

Pages: 1 2

Leave a reply

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.