Aber auch in der praktischen Anwendung bietet Clicker-Training eine Vielzahl relevanter Vorteile. Ihr Hund hat sich im Hosenbein des Postboten festgebissen? Mehrmals klicken, und die beiden werden rasch die allerbesten Freunde. Fifi soll Papas Zeitung aus dem Briefkasten holen? Einmal geklickt, für immer erledigt. Bello soll Ihre Steuererklärung machen? Ganz oft klicken, entspannt zurücklehnen und das Beste hoffen.

Für den Anfang reicht es freilich aus, jedwedes erwünschtes Hunde-Verhalten per Klick & Leckerli zu konditionieren. Als Alternative zur althergebrachten Methode grausamer Barbaren, für die traditionelle Strafe höher im Kurs steht als der einfache Druck auf einen Metallfrosch für lumpige 99 Cent, ruht Clicker auf dem festen Fundament von Vertrauen, positivem Denken und ganz viel Liebe. Denkt mal drüber nach, Ihr schändlichen Diktatoren dieser Welt!

Wenn im Anfang nicht immer alles gleich klappt, verzagen Sie bitte nicht, sondern bedenken Sie folgendes: auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Vertrauen heißt, dass man zuweilen eine zweite Chance erhält, und das sollte Ihnen Ihr Hund schon wert sein. Im übrigen, also wenn Bello gar nicht will, sollten Sie sich vielleicht bescheidenere Ziele setzen, denn ein glücklicher Hund, der dank Clicker nicht mehr bellt, wenn jemand an der Tür klingelt, ist tausendmal besser als ein unglücklicher Hund, der in schwindelerregender Höhe auf einem Drahtseil balanciert und zusätzlich mit brennenden Keulen jongliert.

Noch Fragen? Dann kaufen Sie sich doch einfach ein wenig Fachliteratur zum Thema. Gibt’s auch bei caruzoo.de, da gibt’s, dieser Eindruck verfestigt sich immer mehr, scheinbar alles.

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

 

 

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