Manche Hunderassen kommen mit hohen Sommertemperaturen weniger zurecht als andere. Auch individuelle körperliche Merkmale spielen eine Rolle.

Langhaarige Rassen wie Collies oder Bobtails sind besonders hitzeempfindlich. Der Grund: Sie haben eine dichte Unterwolle. Anders als bei kurzhaarigen Rassen kommt weniger Luft an ihre Haut – was an heißen Tagen zugleich weniger Kühlung bedeutet.

Eine Frage der Farbe und Schnauze

Doch auch kurzhaarige Hunde können mächtig ins Hecheln geraten. Ein dunkelhaariger Vierbeiner wird schneller unter tropischen Temperaturen leiden, weil sein Fell eher Wärme speichert als helles Fell.

Die Ausprägung der Schnauze spielt ebenso eine wichtige Rolle. Hunde mit kurz gezüchteten Nasen und Schnauzen wie Boxer, Möpse oder französische Bulldogen, sind ebenfalls keine Freunde ausgeprägter Hitze. Für sie ist es züchtungsbedingt anstrengender, sich durch Hecheln ausreichend Luft und Kühlung zu verschaffen.

Das Fell schützt aber auch – vor Sonne

Ob nun kurz oder lang – grundsätzlich hat das Hundefell natürlich eine wichtige Funktion. Es schützt die Haut der Vierbeiner vor direkter UV-Strahlung. Extremzüchtungen, wie die hellhäutige Nackthund-Variante bei Chinesischen Schopfhunden, müssen sogar vorsorglich mit Sonnenmilch eingecremt werden.

„Heiße“ Rassen

Wirft man einen Blick auf einige Hunderassen aus heißen Herkunftsländern, sticht eines sofort ins Auge. Besonders Züchtungen, die dort auch zur Jagd eingesetzt werden, weisen meist zwei Merkmale auf: kurze Haare und längere Schnauzen.

Paradebeispiele sind hier der Rhodesian Ridgeback aus Südafrika und Simbabwe, Podencos aus Spanien und Portugal oder auch der Azawakh, der von Nomadenvölkern in der Sahelzone gehalten wird.

Aller Hitzetauglichkeit zum Trotz: Auch diese Rassen müssen im Sommer ausreichend zu trinken bekommen, genießen gerne schattige Plätzchen und den ein oder anderen erfrischenden Ausflug zum nächsten Badesee.

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