Grey kitten eating dry cat food

Liebe, nein allerliebste Lieblingsleser! Die heutige Kolumne wird richtiggehend entzückend. Denn sie handelt von kleinen, niedlichen Katzenbabys! Da fangen wir jetzt alle an zu schmachten, bevor wir überhaupt nur ein Wort gelesen haben. Kat-zen-ba-bys! Das mit Abstand süßeste Ding seit Erfindung der Piemontkirsche, himmlischer Schrankwand-Porzellanputten sowie frisch verliebter Teenager. Putzig, oder?! Ach, ja, konkret geht es übrigens um Kitten-Ernährung.

Wussten Sie eigentlich, dass man Katzenbabys „Kitten“ nennt? Egal, um wie viel niedlicher „Kätzchen“  klingt! Ein „chen“ hinten ans Wort geschraubt, und schon wird alles viel schöner, sogar das Faustkämpfchen oder das Magengeschwürchen. Apropos Magen: Kleine Kätzchen-Mägchen sind an festes Fresschen noch nicht so gewöhntchen. Drum ist es wichtig, bei kleinen Miauchen ab Ende des Saugphaschens (ab 4. Lebenswöchlein) sukzessivchen das Ernährchen umzustellen.

Beginnen sollte man mit einer Breinahrung, 1:2 mit warmem Wasser verdünnt und mit Hafer- oder Reisschleim angereichert. Danach können Sie nach und nach dazu übergehen, geschabtes Fleisch oder gekochtes und passiertes Hühnchen hinzuzufügen. Problem ist nur: Nicht jeder unter uns hat einen Fleischschaber, nicht jedermanns Passion ist das Passieren von gekochtem Huhn! Erst Recht, wenn es an Zeit mangelt oder – seien wir ehrlich – die heimische Küche lediglich aus einer Mikrowelle und einem leicht abgewetzten Handtuch besteht.

Doch verzaget nicht, ihr kochfaulen, zeitknappen und zubereitungstechnisch ahnungslosen Menschen! Kitten-Nahrung kann man – ähnlich wie die tägliche Pizza – auch online bestellen, und bei seriösen Anbietern wie caruzoo.de handelt es sich sogar um definitiv hochenergetisch wertvolles Zeug. Da könnte mancher Italo-Luigi glatt vor Neid erblassen.

Naja, jedenfalls sollte die ideale Kätzchen-Nahrung viel Kalzium enthalten, denn das Tier wächst ja noch, und das leuchtet jedem sofort ein. Denn nur Kalzium, und nicht etwa Kalium oder Stronzium, macht die Knochen wunderbar hart, groß und wuchtig. Harte Knochen wiederum verleihen dem Tier Halt und Fülle, das ist bei der Katze nicht anders als bei Sandy, Mandy oder Candy. Die Alternative wäre ja, dass die arme Katze mit schlaffen Knochen ständig wie ein nasser Sack in der Ecke läge. Und das, liebe Kalzium-Kritiker, kann kaum Sinn der Sache sein.

Im übrigen können Sie mit Fug und Recht in Erwägung ziehen, ein Kitten-Spezialfutter zu erwerben, das auf das unausgereifte Verdauungssystem des Tieres besondere Rücksicht nimmt – gut bekömmlich, voll naturbelassen und qualitativ erste Sahne. Andere würden sagen: Die reinste Wertstoff-Dose im Katzenbaby-Ernährungsbereich! Ein absolutes Muss in jedem gepflegten Kitten-Haushalt. Oder möchten Sie, dass Ihre Miau als Pups-Rakete aufwächst? Na siehste.

Ist die Katze dann aus dem Gröbsten (in diesem Fall: Kleinsten) heraus und wächst munter vor sich hin, können Sie zur Beifütterung der bereits oben erwähnten Fleisch-Anteile übergehen. So was gibt’s bei caruzoo.de sogar im Multipack, was toll klingt und durchaus praktisch ist, denn 12 Stück a 85 Gramm sind besser als 1020 Gramm auf einmal, und damit hat es folgende Bewandtnis: Katzenwelpen stellen in der Regel die Nahrungsaufnahme ein, sobald ihr Magen gefüllt ist, und daher macht es wenig Sinn, über 1 Kilo Nahrung auf einmal in sie hinein zu stopfen, auch wenn es gut gemeint sein sollte. Zumal, und das sollten Sie bedenken, nicht nur das Kätzchen als solches, sondern auch sein Mägchen unheimlich klein und putzig ist.

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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