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Stille Örtchen für Stubentiger gibt es viele. Für Katzenbesitzer ist es dennoch gar nicht so leicht, das ideale Modell für ihre Samtpfote zu finden. Denn Katzen sind anspruchsvoll.

„Hier findet Imagebildung statt“ – mit diesem Satz untertitelte vor einigen Jahren ein Badezimmerausstatter seine bundesweite Werbekampagne. Ein Slogan, der glatt auch für Katzenklos gelten könnte. Denn das „stille Örtchen“ für Mauz und Mieze muss höchsten Ansprüchen in Sachen Hygiene und Behaglichkeit genügen. Ein hässliches Etwas im kalten Keller wird von jeder Katze schnöde ignoriert.

Der richtige Standort

„Vor allem anderen ist eine Grundregel zu beachten“, sagt Katzenexpertin Birga Dexel: „Immer mindestens eine Toilette mehr aufstellen, als Katzen im Haus leben.“ So findet jeder Stubentiger sein Plätzchen für die persönliche „Erleichterung“, besonders dann, wenn andere Klos gerade besetzt oder „beschmutzt“ sind.

Wichtig ist, einen geeigneten Ort für die Katzentoilette zu wählen. Sie sollte warm und ruhig stehen und dabei leicht zugänglich sein. Weder Menschen noch andere Tiere sollten die Katze bei ihrem „Geschäft“ stören können. „Die Toilette bitte auch nicht neben Futter- oder Trinknapf, Spiel- und Ruheplätze stellen“, betont Birga Dexel.

„Pfui, eine Haube!“

„Das optimale Katzenklo muss ausreichend groß sein, mindestens 50 mal 70 Zentimeter“, weiß die Katzenexpertin. „Empfehlenswert sind so genannte ‚Jumbo-Klos‘.“ Ein Rand, der verhindert, dass die Katze ihre Streu herausscharrt, ist vor allem für den Halter nützlich. Auf keinen Fall aber darf eine Katzentoilette mit Haube oder gar Schwingtür ausgestattet sein. „Auch wenn die Katze ein kleiner Räuber ist, so wohnt in ihrem Herzen doch auch ein Fluchttier. Gerade, wenn sie sich löst, ist sie am verletzbarsten“, erklärt Birga Dexel.

So muss eine Katze auch beim Toilettengang die Umgebung auf potenzielle Feinde oder Gefahren überprüfen können. Haubenklos verhindern das. Die Streu darin neigt außerdem dazu, insgesamt feucht zu werden. Das „stinkt“ der feinen Katzennase bald im sprichwörtlichen Sinn. Kein Wunder, wenn sie dann keine Pfote mehr in ihre Toilette setzen mag und unsauber wird.

Auf Sauberkeit der Toilette achten

Die Reinlichkeit der Katze ist fast schon legendär. Deshalb mindestens zweimal täglich alle stillen Örtchen reinigen. Sogenannte Klumpstreus erleichtern die Prozedur. „Einmal wöchentlich sollten die Toiletten komplett gesäubert werden“, so Birga Dexel.

Verzichten Sie dabei aber auf Reiniger, die Ammoniak enthalten. Ein paar Tropfen Spülmittel tun es auch. Das Klo danach einfach noch mit einem Spritzer verdünnter Essig-Essenz durchwischen, mit klarem Wasser abspülen, abtrocknen, neue Streu rein – fertig.  Dann ist die Katzentoilette wieder frisch für den täglichen Einsatz.

Tipps und Tricks für das optimale Katzenklo:

  • Ausreichend große Katzenklos ohne Haube und Schwingtür kaufen
  • Eine Toilette mehr aufstellen, als Katzen im Haus leben
  • Warme, ruhige und leicht zugängliche Orte wählen
  • Zweimal täglich säubern
  • Einmal wöchentlich komplett reinigen

 
Video zum Thema:

 
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