Foto: Lars Christensen - Fotolia.com

Weidenkörbe, Tragetaschen und Hartplastikboxen: Im Angebot sind so einige Modelle. Doch nicht mit allen Tragebehältnissen freunden Katzen sich an – besonders, wenn sie ängstlich sind.

Ob nun zum Tierarzt, bei einem Umzug oder während einer Reise – hin und wieder muss eine Katze transportiert werden. Größtmöglicher Komfort für den Stubentiger und praktische Bedienbarkeit für den Halter sind dabei die wichtigsten Punkte.

Nylon-Tragetaschen für kleine Miezen

Ideal für kleine und leichte Katzen sind Tragetaschen aus stabilem Nylon mit festem Boden. Sie sind von oben und vorne leicht zu öffnen. Netzeinsätze sorgen für eine gute Luftzirkulation. Und: Sie sind leicht zu reinigen und besitzen Tragegurte und abnehmbare Schulterriemen.

Korbhöhlen aus Weide

Weidenkörbe sehen hübsch aus. Im Vorderbereich haben sie eine Klappe mit verschließbaren Haken. Wirklich handlich sind diese Transportbehälter allerdings nicht. Und ängstliche Stubentiger könnten sich schnell bedroht fühlen, wenn man sie von vorne herausziehen will.

Besonders clevere Katzen wiederum haben schnell heraus, wie das Türchen zu öffnen ist. Und schon ist der Vierbeiner auf und davon. Geeignet sind diese Korbtransportboxen allenfalls für ruhige und angstfreie Exemplare.

Transportboxen aus Hartplastik

Die wahren Klassiker. Der obere Deckel ist abnehmbar und wieder gut zu verschließen. Damit ist ein sicherer Transport gewährleistet. Leider können die Tiere kaum aus diesen Boxen herausgucken, was  bei ängstlichen Samtpfoten wieder kaum auf Begeisterung stoßen wird.

Der Spitzenreiter ist ebenfalls aus Hartkunststoff. Er verfügt über eine Gitteröffnung im vorderen Bereich, als auch im oberen Mittelteil. Das ist besonders praktisch beim Tierarzt. Einfach an den Seiten das obere Mittelteil öffnen und abheben. Zumindest für kleinere Eingriffe, wie Impfungen, muss der Vierbeiner nicht einmal den sicheren Boxenplatz verlassen. Und wenn doch, kann die Katze anschließend schnell wieder in ihr sicheres Versteck.

Raum für Bewegung

Egal, für welche Transporttasche oder -box man sich entscheidet: Sie sollte dem Tier immer einen gewissen Raum für Bewegung lassen, damit Platzangst gar nicht erst aufkommt. Der Zoofachhandel bietet Transportbehältnisse in vielen verschiedenen Farben, Formen und Größen an.

Wer sich eine Jungkatze anschafft, sollte schon von Anfang an eine größere Box wählen: Das Kätzchen wird schnell seine endgültige Größe erreichen. Auch empfiehlt sich, das Transportbehältnis schon zu kaufen, wenn der Vierbeiner noch klein ist. Denn: Je eher sich das Kätzchen an seine „Höhle“ gewöhnt, desto reibungsloser klappt es später mit dem Transport.

 

Leave a reply

Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar abzugeben.