Holen Sie Ihrer Katze mit einer exklusiven kleinen Katzenwiese doch mal den Sommer in die Wohnung.

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Holen Sie Ihrer Katze mit einer exklusiven kleinen Katzenwiese doch mal den Sommer in die Wohnung. An dem Wohnungsgrün kann Ihr Stubentiger nach Herzenslust knabbern und bei entsprechender Größe des Kastens auch mal ein spontanes Nickerchen im wohlig weichen Gras einlegen.

Der kleine Katzen-Minipark ist übrigens nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern auch kinderleicht zu begrünen. Los geht’s!

Lang, rund oder eckig? Der Kasten

Für die Wohnungswiese sind verschiedene Formen denkbar. Der Kasten sollte aber auf jeden Fall so groß sein, dass Ihre Katze sich später gemütlich in das hochgewachsene Gras legen kann. Das ist langgestreckt auch in einem klassischen Balkonkasten möglich. Um sich einzukuscheln, wäre jedoch ein Durchmesser von mindestens 40 cm wünschenswert. Auch Ihre Katze findet: „Je größer, desto besser!“

Vielleicht haben Sie noch ein ausrangiertes Katzenklo im Keller? In Baumärkten und Einrichtungshäusern finden Sie günstige Plastikwannen mit niedrigem Rand. Natürlich können Sie auch ein richtiges Zimmergewächshaus benutzen. Achten Sie aber darauf, dass die Wanne stabil genug ist, um Erde und mehrere Kilo Katze auszuhalten.

Die Aussaat

Füllen Sie Ihren Kasten bis kurz unter den Rand mit Blumenerde. Dann streuen Sie hochwertige Saat aus. Zur Bepflanzung empfiehlt sich: spezielles Katzengras aus dem Tierbedarfshandel und Bio-Weizen, -Hafer, -Roggen. Natürlich können Sie auch gerne etwas Petersilie und Katzenminze dazwischenpflanzen. Das Saatgut bedecken sie leicht mit etwas zusätzlicher Erde. Bitte richten Sie sich dabei nach den Anweisungen auf Ihrer Saatpackung. Der Standort für den Rasenkasten sollte hell und warm, aber nicht zu heiß sein. Die Samen dürfen nicht austrocknen. Da das Wasser aber nicht ablaufen kann, testen Sie die Feuchtigkeit der Erde am besten immer mit den Fingern, bevor Sie nachgießen.

Überlebenshilfe für junge Halme

Ihre zukünftige Wiese ist in den kommenden Wochen sehr schutzbedürftig. Keimende Saat und kleine Halme fallen allzu leicht einer lustig im Sand buddelnden oder sich darin wälzenden Katze zum Opfer. Auch dürfen sie noch nicht angeknabbert werden. Dafür gibt es zwei Lösungen: Entweder Sie geben den Graskasten in die Obhut Ihrer Nachbarin mit dem grünen Daumen. Oder Sie bauen aus Folie oder Plexidach einen lichtdurchlässigen, aber katzensicheren Schutz. Zimmergewächshäuser verfügen in der Regel bereits über ein solches Dach, so dass keine kreativen Basteleien notwendig sind. Im Fachhandel sind aber auch einfache Gewächshausdächer erhältlich, die sich über verschiedene Kästen stellen lassen.

Kommt Zeit, kommt Gras

Jetzt heißt es geduldig sein. Bis zum Keimen dauert es je nach Saat circa 12 bis 20 Tage. Haben die Halme eine Höhe von etwa 10 cm erreicht, sollten Sie einmal die Spitzen schneiden. Geben Sie Ihrer heranreifenden Wiese dann noch einmal mindestens gute zwei Wochen, um weiter zu wachsen und sich fest im Boden zu verankern. Dann steht einer Nutzung durch Ihre Katze nichts mehr im Wege.

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