Bei etwa 10 Prozent der Fälle ist die exzessive Fellpflege Symptom eines psychischen Problems. Dabei kann es sich um eine Angststörung der Katze, aber auch um eine echte Verhaltensstörung (Stereotypie/Zwangsstörung) handeln. So wird zum Beispiel vermutet, dass stereotyp wiederholte Leckbewegungen einen beruhigenden Effekt auf eine chronisch ängstliche Katze haben können.

Bei den verbleibenden 15 Prozent liegt dem Overgrooming eine Kombination aus körperlichen und psychischen Faktoren zugrunde.

Hilfe bei exzessivem Putzverhalten

Der erste Weg bei Verdacht auf Overgrooming sollte zunächst zu einem Tierarzt führen. Ist die Ursache nicht sofort ersichtlich, müssen nach und nach verschiedene Erkrankungen diagnostisch ausgeschlossen werden.

Die Bezeichnungen der möglichen psychischen Diagnosen allein verdeutlichen: Sind gesundheitliche Ursachen wirklich ausgeschlossen, sollten sich betroffene Halter direkt an einen Katzenverhaltenstherapeuten wenden, um die psychische Komponente auszuloten.

Wie sie Ihre Katze unterstützen können

Ersetzt nicht den Tierarzt! – kommt Ihrer Katze im Kampf mit dem Fell aber auf alle Fälle zu Gute: Einmal kräftig bürsten bitte! Mit dem FURminator von deShedding. Das beugt vor gegen Haarballen, entfernt schonend die Unterwolle und loses Haar und obendrein verbringen sie etwas Quality-Time mit ihrem, dann hoffentlich weniger pelzigen, Liebling. Alternativ kann auch das Anti-Haarballen Trockenspray zur Minderung von übermäßigem Haaren der Katze eine Erleichterung sein. Unterstützung von innen versprechen das Joshua Katzengras oder das Trixie Katzenmalz. Beide helfen Ihrer Katze beim zerlegen der vielen Haare im Verdauungstrakt. Ein Katzenabsacker quasi!

Hier gehts zum Katzengras-Video: Joschua – Das grüne Gewächshaus für Katzen und Kleintiere

Herzlichst, Ihre
Tierisch Lindermann-Redaktion

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